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Schaumberglauf: Lebacherin Naudorf schnellste Frau bei der Jubiläums-Ausgabe





Lebach
Gipfelsturm mit Alphorn-Klängen
Schaumberglauf: Lebacherin Naudorf schnellste Frau bei der Jubiläums-Ausgabe

Von  Roland Schmidt, 
18. Oktober 2016, 02:00 Uhr
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Auf geht's: Favorit Sammy Schu (links mit der Nummer eins) übernahm bereits gleich beim Start in Sotzweiler die Führung. Foto: B&K

Foto: B&K
Beim 10. Tholeyer Schaumberglauf stürmten am Sonntag 156 Sportler den Gipfel, 30 mehr als im Vorjahr. Urige Alphorn-Klänge und coole Hip-Hop-Musik sorgten auf den letzten Metern für den ultimativen Motivations-Kick.

Am frühen Sonntagmorgen herrschte rund um den Schaumberg-Turm in Tholey geschäftiges Treiben. Kurz nach 6 Uhr hätte es auf der höchsten Erhebung im Prims-Blies-Hügelland eigentlich stockdunkel sein müssen, doch eigenartigerweise hatten die Helfer vom Turn- und Sportverein bestes Licht. „Sonst laufen wir hier mit Stirnlampen herum. Wegen des Vollmondes war das diesmal aber nicht nötig“, berichtete TuS-Laufwart Bernd Morbach von den ungewöhnlichen Aufbauarbeiten zum 10. Tholeyer Schaumberglauf.

Als das natürliche Flutlicht längst erloschen war und Sammy Schu Stunden später am Gipfel die Zeitmessung passierte, leuchtete der Herbsthimmel so blau wie der azurfarbene Zielbogen. „Kaiserwetter zum Jubiläum“, sagte Morbach und lachte mit.

450 knackige Höhenmeter steckten in den Beinen des Siegers, der für die 9,1 Kilometer lange Strecke 37:17 Minuten benötigte und damit langsamer als im Vorjahr (35:44 Minuten) lief. Sandra Naudorf kam auf dem 569 Meter hohen Hochplateau nach 49:35 Minuten an. Wie zuvor der Titelverteidiger von den LTF Marpingen erlebte auch die Siegerin vom TV Lebach einen begeisterten Empfang. „Die Atmosphäre bei diesem Lauf ist einmalig“, schwärmte sie. Die Zuschauer klatschten allen 156 Zielläufern Beifall, und am Einlaufkanal durften die Pompons schwingenden Cheerleaderinnen des TuS natürlich nicht fehlen. Mit ihren Gesängen mobilisierten sie bei den Bergläufern auf dem Schluss-Stück letzte Reserven. Eine Hip-Hop-Gruppe des Vereins tat dies mit Tänzen zu fetziger Musik. Bei diesem Anblick vergaßen die Teilnehmer die Strapazen, die um 10 Uhr mit dem Start in Sotzweiler begonnen hatten.

 

 

Wieder mehr Läufer am Start

Rund 300 Meter unterhalb der Schaumbergspitze bliesen Herrmann Fuchs und seine Alphorn-Gruppe den Läufern noch einmal kräftig den Marsch zum finalen Sturm auf den Gipfel. „Wenn du die Alphörner hörst und siehst, bist du bald oben“, wusste auch Sandra Naudorf. Eine letzte Kehre noch, ein steiler Anstieg, dann hatten es die Läufer endlich geschafft.

 

Geschafft, aber auch erfreut über die positiven Rückmeldungen der Gipfelstürmer zog der TuS-Laufwart Morbach später ein zufriedenes Fazit des Jubiläums-Laufs: „Wir konnten die Teilnehmerzahlen um 30 Personen steigern und es hat allen gut gefallen, trotz der Strapazen. 450 Höhenmeter sind schließlich kein Pappenstil.“



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