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Gründerin des Hilfsprojekts African Angel war zu Besuch in Pachten





Pachten
Engel für afrikanische Kinder gesucht
Gründerin des Hilfsprojekts African Angel war zu Besuch in Pachten

cim,  29. November 2016, 02:00 Uhr
Dank der Hilfe von Paten aus Deutschland können Kinder in Ghana Schulen besuchen. Möglich ist dies durch das Projekt African Angel von Harriet Bruce-Annan, die jetzt in Pachten war.

Persönlich kennengelernt hat Beate Göbel aus Dillingen ihr Patenkind, die 14 Jahre alte Mary, noch nicht. Umso intensiver verfolgt sie die schulischen Leistungen des Mädchens aus Ghana, hat mit der Schülerin regen Briefkontakt. Bilder zeigen ein lachendes Mädchen, das vor allem künstlerisch begabt ist.

Seit gut zwei Jahren, erzählt Göbel, besteht diese Patenschaft, alles begann mit einer Fernsehreportage, die sie nicht mehr losließ. „Damals habe ich zum ersten Mal von dem Verein African Angel gehört und war absolut fasziniert von der Arbeit der Gründerin, Harriet Bruce-Annan“, erzählt sie. Also schrieb sie an den Verein, ihr Wunsch nach einem kleinen Mädchen konnte ihr zwar nicht erfüllt werden, dafür wurde die damals zwölfjährige Mary ihr Patenkind. „Durch meine Patenschaft konnte sie endlich die Schule besuchen“, erzählt Göbel.

Die Schule, das African Angel Cottage steht in Accra in Ghana (Westafrika), der Heimat von Bruce-Annan. Die heute 50 Jahre alte Frau kam nach dem Studium nach Deutschland, lebt heute in Düsseldorf. Auch wenn es das Leben nicht immer gut mit ihr gemeint hat, hat sie die armen Kinder in ihrer Heimat nie vergessen können. „Ihr Studium der Informatik wurde hier nicht anerkannt, also ging sie putzen“, erzählt Göbel. Statt das Toilettengeld für ihren Lebensunterhalt zu verwenden, fing Harriet an, die Beträge nach Afrika zu schicken - und startete so die Verwirklichung ihres Traums, ein Haus für die Kinder aus den Slums zu bauen. Aktuell leben in dem Cottage 97 Jungen und Mädchen, die auf ihren Collegeabschluss hinarbeiten. Ganz wichtig, erläutert Beate Göbel, die die weltweite Patenbetreuung übernommen hat, ist es dem Verein, die ausgebildeten jungen Menschen nach dem Studium, das zumeist in Zusammenarbeit mit der Universität in Kiew stattfindet, wieder zurück in ihre Heimat zu schicken. „Wir brauchen diese jungen, gut ausgebildeten Menschen in Afrika, dort sollen sie für den Aufbau sorgen“, betont Göbel. Doch Harriet Bruce-Anan, betont die Patin aus Leidenschaft, kann in Deutschland aktuell mehr bewirken. „Ich habe sie damals bei einer Mitgliederversammlung in Düsseldorf getroffen und ich war sofort von dieser faszinierenden Person angezogen“, sagt sie. Von Düsseldorf hat Beate Göbel vor zwei Jahren nichts gesehen. „Es war einfach so viel Arbeit da, der alte Vorstand hat aufgehört, und die Kinder brauchen unsere Hilfe“.

Die Faszination, die von der Afrikanerin, die mittlerweile Trägerin des Bundesverdienstkreuz ist und auch den Publikumspreis der Goldenen Bild der Frau im Jahr 2013 gewonnen hat, hat Göbel nun beim Missionsbasar in der Pfarrgemeinde St. Maximin in Pachten genutzt. Harriet Bruce-Annan war beim Basar anwesend und hat alle Fragen rund um den Verein und die Patenschaften beantworten. Ganz bewusst, sagt Göbel, wollte sie auf einen Vortrag verzichten. Die Besucher sollten mit ihr ins Gespräch kommen und ihre Fragen stellen dürfen – ein guter Weg, um weitere Paten gewinnen zu können.

Weitere Infos gibt es bei African Angel, Derrendorfer Straße 89, 40479 Düsseldorf, E-Mail:

info@african-angel.de und www.african-angel.de.



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