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Reduktion bei Nachtragshaushalt, Gebühren zum Teil gesenkt





Dillingen
Nur für die Kultur wird's minimal teurer
Reduktion bei Nachtragshaushalt, Gebühren zum Teil gesenkt

28. November 2016, 02:00 Uhr
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Foto: Boris Roessler (dpa)
Aus der jüngsten Stadtratssitzung gibt es wahrlich Erfreuliche zu berichten. Neben dem Nachtragshaushalt, der bereits Reduktion brachte, senkt die Stadt Dillingen nun auch manche Gebühren.

Wie berichtet, hat der Dillinger Stadtrat am Donnerstagabend einen Nachtragshaushalt verabschiedet. Ebenso, wie es hier zu einer Verringerung des Defizits kam, waren auch Stabilität bei Gebühren und sogar eine Senkung beim Schmutzwasser erfreuliche Nachrichten. Planungssicherheit bis Ende 2019 habe der Entsorgungsverband Saar (EVS) gegeben, sagte Bürgermeister Franz-Josef Berg zur Erläuterung der Abwassergebühren.

Dass die Kosten für die Straßenreinigung 2017 bleiben können, wie sie dieses Jahr waren, liegt an der guten Entwicklung des Gesamthaushalts. Die Straßenreinigung durch die Stadt erfolgt in zwei Zonen. Zone 1 ist der „äußere Bereich im Zentrum der Innenstadt“ – so definiert das die Verwaltung –, wo die Gebühr 13,65 Euro pro laufenden Meter pro Jahr beträgt. 16,38 Euro pro laufenden Meter und Jahr bleiben es in der Zone 2, den Fußgängerzonen in Stumm- und Hüttenwerkstraße sowie dem Odilienplatz.

Eine Anhebung der Kosten, hier der Eintrittspreise für die Veranstaltungen im Theater- und Vortragsring, sollte das Gesamtbild nicht trüben, meinte Berg, denn „wir sind dann immer noch günstiger als andere vergleichbare Angebote“. Der Rat stimmte also einer Erhöhung der Eintrittspreise um jeweils zwei Euro bei den Einzelpreisen und jeweils acht Euro bei den Abonnements zu. Die Einzelpreisspanne reicht somit ab der Spielzeit 2017/18 von 14 Euro auf den günstigsten Plätzen bei Komödie oder Tragödie, bis zu 24 Euro in den ersten Reihen bei Musiktheater.

 

Bitten an die Stadtverwaltung

 

Schnell ging's mit der Dillinger Ratssitzung, aber als Bürgermeister Franz-Josef Berg seine Beendigung der öffentlichen Sitzung zurücknahm und doch noch „Anfragen, Anträge, Mitteilungen, Verschiedenes“ aufrief, wollten sich einige Ratsmitglieder nicht lumpen lassen.

So wurde die Verwaltung gebeten, sich an ein paar Stellen um die Straßenbeleuchtung zu kümmern, bei der Müllabfuhr einen Wochentag als Termin abzusprechen, oder auch die Ampelschaltungen zu überprüfen.

Einen Schneeball-Effekt allerdings gab es bei einem Thema, das oft zum Himmel stinkt, und Reingetretene häufig (was hier von Haufen kommt) ziemlich ärgert. Nachdem Dagmar Heib, CDU, angeregt hatte, an der Fußwegverlängerung der Straße Im Herrenstück einen Spenderkasten für Hundekot-Plastiktüten aufzustellen, nannten mehrere Kollegen weitere empfehlenswerte Stellen für solch eine Einrichtung. Berg registrierte alle Hinweise. Allein ihm fehlt der Glaube, dass das viel nützt.

Appelle, etwa im Dillinger Boten, brächten nicht viel, meinte er. Es wird wohl weiterhin viel vermintes Gelände geben.

 

Meinung:

 

Mit der Nase drauf stoßen

Von SZ-Redakteur Mathias Winters

 

Ich gebe es zu: Manchmal wünschte ich mir, Herrchen oder Frauchen würden mal mit der Nase reingestoßen. Das ist ja angeblich eine Methode Hunde stubenrein zu erziehen: Das junge Tier mit dem Näschen auf Bächlein oder Häufchen zu stupsen. Soll hier und da schon geklappt haben. Wenn geschulte Vier-Pfoten-Pädagogen bessere Vorschläge haben, mögen sie sie nennen.

Und noch schöner wäre es – weil mein heimlicher Wunsch nicht erfüllt werden dürfte –, wenn ein Menschen-Erzieher ein Mittel nennen könnte, mit dem wirklich alle Hundehalter dazu zu bringen sind, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: Haufen auf Gehweg ist zu entfernen!

Ist ja gut. Ich gebe es zu, manchmal bin ich wirklich ein Traumtänzer.

 



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