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Politiker setzen sich für Velsen ein





Politiker setzen sich für Velsen ein
Von SZ-Mitarbeiter Thomas Annen,  16. September 2011, 00:17 Uhr
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Christoph Engel von der TÜV Nord Bildung Saar GmbH (rechts) führte die CDU-Politiker durch das Erlebnisbergwerk in Velsen. Foto: Becker & Bredel

Velsen. Der Lehrstollen der alten Grube Velsen wird zukünftig nicht mehr für Ausbildungszwecke gebraucht. Zum Ende des Jahres hat der TÜV Nord Bildung den Pachtvertrag mit der Eigentümerin, der RAG, gekündigt. Die Anlage, so das Ziel eines neu gegründeten Vereins, soll als Erlebnisbergwerk für Besucher erhalten bleiben
Velsen. Der Lehrstollen der alten Grube Velsen wird zukünftig nicht mehr für Ausbildungszwecke gebraucht. Zum Ende des Jahres hat der TÜV Nord Bildung den Pachtvertrag mit der Eigentümerin, der RAG, gekündigt. Die Anlage, so das Ziel eines neu gegründeten Vereins, soll als Erlebnisbergwerk für Besucher erhalten bleiben. Am Mittwochnachmittag informierten sich die CDU-Fraktionschefs von Saarbrücken, Völklingen, Großrosseln und vom Regionalverband vor Ort über den Stand der Dinge.

Dabei wurde schnell klar: Die Zeit drängt. Findet sich bis Jahresende kein neuer Träger, wird das Lehr-Bergwerk wohl mit Beton verfüllt. "Dann ist es für alle Zeit verloren", weiß Volker Etgen, der Vorsitzende des Vereins "Erlebnisbergwerk Velsen". Er und seine Mitstreiter wollen die Anlage übernehmen. Doch dazu brauchen sie Unterstützung. Die RAG verkauft das Gelände nur dann an den Verein, wenn eine nichtinsolvenzfähige Körperschaft die Haftung übernimmt - etwa eine Kommune oder der Regionalverband.

Als "Bonbon", so Etgen, würde die RAG dem öffentlichen Bürgen Mittel in Höhe der ersparten Schließungskosten überweisen. Das Geld müsste allerdings sicher angelegt werden. Ginge der Verein pleite, würde so die Verfüllung der Stollen finanziert. Eine zweite Variante: Der Verein wird nicht Eigentümer, sondern Pächter. Dann bräuchte er niemanden, der haftet. "Die RAG ist für alle Modelle gesprächsbereit", erklärte Etgen.

Der Verein glaubt, die Anlage wirtschaftlich betreiben zu können. Zur Zeit arbeitet er an einem Optimierungskonzept.  Etgen geht davon aus, dass die jährlichen Betriebskosten von rund 80 000 Euro auf unter 20 000 Euro gedrückt werden können. Den Löwenanteil verursachen die Ausgaben für Fernwärme und Strom. Diese Kosten sollen mit Hilfe von Sponsoren gesenkt werden. Der Verein rechnet mit rund 10 000 Besuchern im Jahr. Bei einem Eintritt von fünf Euro kämen Einnahmen in Höhe von 50 000 Euro zusammen.

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