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Verkehrsjuristen treffen sich zu den Homburger Tagen





Verkehrsjuristen treffen sich zu den Homburger Tagen
16. Oktober 2009, 00:18 Uhr
Homburg. Die Kreisstadt Homburg wird am Wochenende für zwei Tage zum Nabel der Welt im Verkehrsrecht. Dort treffen sich zu den 29. Homburger Tagen rund 200 Richter, Staatsanwälte, Versicherungsjuristen, Gutachter und Rechtsanwälte, um die aktuellen Entwicklungen im Verkehrsrecht zu diskutieren


 
Homburg. Die Kreisstadt Homburg wird am Wochenende für zwei Tage zum Nabel der Welt im Verkehrsrecht. Dort treffen sich zu den 29. Homburger Tagen rund 200 Richter, Staatsanwälte, Versicherungsjuristen, Gutachter und Rechtsanwälte, um die aktuellen Entwicklungen im Verkehrsrecht zu diskutieren. Veranstalter der Fachtagung, die zu den größten ihrer Art gehört, ist die Arbeitsgemeinschaft der Verkehrsrechtsanwälte im Deutschen Anwaltverein. Deren Vorsitzender war von 1985 bis 2006 Hans-Jürgen Gebhardt. Er gilt als Erfinder der Homburger Tage.

Die erfolgreiche Idee hinter dieser Veranstaltung ist einfach. Es geht darum, all die Experten an einen Tisch zu bekommen, die im Alltag berufsbedingt oft auf unterschiedlichen Seiten stehen. Das gilt beispielsweise bei Staatsanwälten, Richtern und Verteidigern mit Blick auf Regelverstöße im Straßenverkehr. Oder bei Anwälten, Gutachtern und Versicherungsjuristen, die nach Autounfällen über Schadensersatz streiten. Hier wie dort geht es um Schuld und darum, wer bezahlen muss, wenn es gekracht hat.

In Homburg können sie alle offen über die neuesten Entwicklungen und Perspektiven in ihrem Rechtsgebiet diskutieren. Dieses Mal wird es unter anderem um "Verschulden gegen sich selbst" und um die "Verantwortung bei Fehlverhalten Dritter" gehen. Also um die Frage, wer eigentlich bezahlen muss, wenn Verkehrsteilnehmer sehenden Auges ein Risiko für sich und andere eingehen. Sei es bei einer Wettfahrt, bei einer Tour mit Alkohol am Steuer, einem Motorradtrip ohne Helm oder einer Fahrt mit abgefahrenen Reifen. Auch neueste wissenschaftliche Erkenntnisse in Sachen Reaktionszeit und Erkennen von Gefahren sollen diesmal in Homburg erstmals präsentiert werden. wi



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