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Der teure Weg zum Babyglück





Der teure Weg zum Babyglück
Von SZ-Mitarbeiterin Heike Theobald,  22. September 2011, 00:11 Uhr
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Saarbrücken. Ein kleines Würmchen auf dem Monitor des Ultraschallgerätes zu sehen, den Herzschlag dazu zu hören, macht Paare mit Kinderwunsch glückselig. Aber was, wenn sich der sehnlichste Wunsch nicht erfüllt? Chancen, schwanger zu werden, bietet die Reproduktionsmedizin. Der Begriff "künstliche Befruchtung", hat sich dabei in den Sprachgebrauch eingeprägt


 
Saarbrücken. Ein kleines Würmchen auf dem Monitor des Ultraschallgerätes zu sehen, den Herzschlag dazu zu hören, macht Paare mit Kinderwunsch glückselig. Aber was, wenn sich der sehnlichste Wunsch nicht erfüllt? Chancen, schwanger zu werden, bietet die Reproduktionsmedizin. Der Begriff "künstliche Befruchtung", hat sich dabei in den Sprachgebrauch eingeprägt. Ein Begriff, den Andreas Giebel vom In-vitro-Fertilisations-Zentrum Saar allerdings nicht gerne hört. Das Zentrum in Saarbrücken berät kinderlose Paare, hilft ihnen, den Kinderwunsch zu erfüllen.

"Wir reden über eine natürliche Befruchtung in künstlicher Umgebung", sagt Giebel. Er beschreibt den Prozess als Umleitung auf einem geraden Weg, der vielen Paaren versperrt bleibt. Zwischen 1500 und 2000 Patienten suchen jährlich das IVF-Zentrum auf. Sie wollen herausfinden, warum "der gerade Weg" nicht gelingen will. "Manchen ist im Kleinen schon geholfen, durch Aufklärung und Informationen", sagt Giebel. In 25 Prozent aller Fälle ließe sich der Kinderwunsch jedoch nicht erfüllen.

Mit der Universitätsklinik Homburg gibt es im Saarland ein weiteres Zentrum, das versucht, kinderlosen Paaren zu helfen. Die Reproduktionsmedizin ist eine der drei Säulen der Klinik für Frauenheilkunde. "Bei uns erfolgen jährlich etwa 75 künstliche Befruchtungen mit einer 20-prozentigen Baby-take-home-Rate", sagt Professor Erich-Franz Solomayer, Direktor der Klinik für Frauenheilkunde, Geburtshilfe und Reproduktionsmedizin.

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