ALLESPROFIS.DE - Profis für alle Lebenslagen
Sie sind hier: HomeSaarlandRegionalverband SaarbrückenSulzbachStadtteil Sulzbach

Richard Plein ist der neue Sulzbacher Wehrführer – 28 Kameraden zogen bei der Wahl nicht mit





Sulzbach
Lob und Wertschätzung für den Mann, der nicht mehr will
Richard Plein ist der neue Sulzbacher Wehrführer – 28 Kameraden zogen bei der Wahl nicht mit

jma,  29. November 2016, 02:00 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Auf unserem Gruppenbild (von links): Uwe Alt, Christoph Six, Bürgermeister Michael Adam, Richard Plein, die beiden stellvertretenden Brandinspekteure des Regionalverbandes, Christian Ziegler und Ruwen Dumont, sowie Matthias Petak. Foto: ll/Stadt Sulzbach

Foto: ll/Stadt Sulzbach
Aus „feuerwehrinternen Gründen“ ist Sulzbachs Wehrführer Matthias Petak vor wenigen Wochen von seinem Amt zurückgetreten. Auf ihn folgt Richard Plein. Was da genau im Hintergrund ablief, darauf gibt es öffentlich keine konkreten Antworten.

Richard Plein (54) ist der neue Sulzbacher Wehrführer. Der bisherige Stellvertreter von Matthias Petak wurde auf der außerordentlichen Hauptversammlung am Sonntag im Feuerwehrgerätehaus zu dessen Nachfolger gewählt. Plein, der aus dem Löschbezirk Mitte stammt, erhielt 84 der 112 gültigen Stimmen (117 Stimmberechtigte, drei ungültig, zwei Enthaltungen). Wie Rafael Mailänder, Pressesprecher der Freiwilligen Feuerwehr des Regionalverbandes Saarbrücken, der SZ mitteilte, war Petak aus „feuerwehrinternen Gründen“ zum 1. November von seinem Amt zurückgetreten. Was diese Formulierung konkret bedeutet, darüber wollte sich keiner der Beteiligten am Sonntag äußern. Nach SZ-Recherchen hat sich Petak in seinem Amt überhaupt nichts zuschulden kommen lassen – ganz im Gegenteil.

Zwei Dinge waren bei der Versammlung auffällig: zum einen der mehr als gute Besuch vor allem aus der Politik und der Feuerwehr-Organisation. Zum anderen waren viele Anwesende voll des Lobes in Hinblick auf die Arbeit von Petak, der minutenlangen Applaus erhielt. Man wolle auf dessen guter Arbeit aufbauen, erklärte Bürgermeister Michael Adam, Kraft seines Amtes Chef der Wehr, gleichzeitig auch Versammlungsleiter, in seiner Rede. Petak stehe für tolle Leistungen der Feuerwehr bei den Hochwassereinsätzen und für ein gutes Verhältnis zur Stadtverwaltung. Das große Interesse von Ratsmitgliedern an der Versammlung wertete das Stadtoberhaupt als positives Signal. Das sei wichtig für den neuen Wehrführer und zeuge von entsprechendem Rückhalt.

Überaus positive Bewertungen gab es auch von Brandinspekteur Tony Bender. Matthias Petak habe insbesondere durch seine Kompetenz beeindruckt. Bender sagte, er hoffe auf einen guten Neustart. Also eitel Sonnenschein bei den Floriansjüngern?

„Ein Rücktritt ist sonst ein Indiz für Stress mit der Verwaltung. Das ist hier aber ausdrücklich nicht so gewesen. Es geht um Feuerwehrinterna“, stellte Bürgermeister Adam im Gespräch mit der SZ ausdrücklich fest. Petak selbst machte nach der Wahl einen eher erleichterten Eindruck. Der Feuerwehrmann freut sich nun darüber, mehr Zeit für die Familie, mehr Freizeit und weniger Termine zu haben. Da der bisherige Wehrführer weiterhin Mitglied der aktiven Wehr von Neuweiler bleibt, gibt es auch keinen Großen Zapfenstreich wie sonst üblich. „Das machen wir nur, wenn jemand ganz aufhört und in den Ruhestand geht“, erklärte Rafael Mailänder. Petak habe darauf ausdrücklich verzichtet, so der Pressesprecher.

Eine gesetzliche Neuregelung ermöglicht es, zwei statt bislang nur einen stellvertretenden Wehrführer für die Nachfolge Richard Pleins zu wählen. Hierfür kandidierten zwei Männer: Uwe Alt (Mitte) und Christoph Six (Altenwald). Sie erhielten 104 bzw. 91 der 116 abgegebenen gültigen Stimmen (eine Stimme war ungültig).

Für Richard Plein selbst hat das Ganze keinen faden Beigeschmack. Er hoffe, in Petaks Fußstapfen treten zu können, sagte er im Gespräch mit der SZ. „Die Feuerwehr ist im Wandel. Wir werden uns dem Wandel behutsam anpassen, ohne jedem Trend hinterher laufen zu müssen“, rief er den Feuerwehrleuten zu. Der neue Wehrführer verglich die Wehr mit einem Orchester: Das funktioniere nur, wenn alle mitspielen. Seine Amtszeit dauert sechs Jahre. > weiterer Bericht:



Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER




Sulzbach

Endlich verschwindet das ungeliebte Nadelöhr

Gute Nachrichten gelangen aus dem Sulzbacher Rathaus an die Öffentlichkeit. Denn nun beginnen die Bauarbeiten in der Stadtmitte, durch die die ewigen Staus im Straßenverkehr beseitigt werden sollen.Mehr
Sulzbach

Opfer und Helfer sollen entlastet werden

Wer von Starkregen und Überflutungen in unserer Region betroffen ist, darf auch auf Hilfe vom Land hoffen. Das wurde den Bürgermeistern der drei Kommunen zugesagt. Nach einer genauen Schadensbilanz solle zudem verstärkt in Prävention investiert werden.Mehr
Sulzbach

Neun Männer lassen die Späne fliegen

Die hohe Kunst der Kettensäge: Neun Männer, die sich damit auskennen und wunderbare Figuren schnitzen, zeigen ihr Können am Karl-May-Wanderweg. Wer da nicht hinkommt, hat in der Tat etwas verpasst.Mehr


Anzeige



Anzeige
Neu für Vereine:
SaarZeitung

Termin melden

Text schicken
Jetzt die SZ lesen:

25°C
Lokalausgabe Sulzbachtal


ANZEIGE
TIPP




ANZEIGE
Tipps


ANZEIGE
Beilagen




Anzeige