ALLESPROFIS.DE - Profis für alle Lebenslagen
Sie sind hier: HomeSaarlandRegionalverband SaarbrückenSulzbachStadtteil Sulzbach

Tamara Dumler präsentiert ihre Werke im Salzbrunnenhaus





Sulzbach
Fasziniert von der Ikonenmalerei
Tamara Dumler präsentiert ihre Werke im Salzbrunnenhaus

Von  Brigitte Quack, 
23. Januar 2016, 02:00 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Tamara Dumler mit ihren Bildern im Salzbrunnenhaus. Foto: Thomas Seeber Foto: Thomas Seeber
Exakt in der Wiedergabe, stimmungsvoll im Ausdruck und gekonnt in der Technik. So lässt sich der künstlerische Anspruch von Tamara Dumler umschreiben. Ihre Werke kann man gerade in Sulzbach bewundern.
Bis Ende Februar läuft im Salzbrunnenhaus eine vielgestaltige Ausstellung mit Werken von Tamara Dumler. Neben Gemälden in unterschiedlichen Techniken sind auch Zeichnungen und Ikonen zu sehen, in denen die 1958 im russischen Kasachstan geborene Malerin einen Blick zurück wirft auf fast 30 Jahre künstlerisches Arbeiten. Zudem gewährt sie Einblick in ihre persönliche Geschichte, denn im Hauptraum des historischen Gebäudes präsentiert sie einige Ölgemälde, in denen sie Verwandte gekonnt vor dunklem Grund in Szene gesetzt hat.

Das war in ihrer Zeit in Russland, als sie auch ihre Liebe zur Ikonenmalerei entdeckte. „Ikonen haben mich schon damals fasziniert“, erzählt die Spätaussiedlerin, die 2001 nach St. Ingbert kam. In ausgefeilter Technik huldigen sie Christus und der Gottesmutter auf einem leuchtendem Goldgrund, der die Komposition zum Betrachter hin regelrecht ausstrahlen lässt. Das ist klassische Ikonenmalerei – so wie sie es gelernt hat. Schließlich hat Tamara Dumler nach ihrer Ausbildung zur Kunsterzieherin an der Kunstfachschule der kirgisischen Stadt Frunse noch ein Studium an der Kunsthochschule in St.Petersburg absolviert. Und damit eine zehnjährige Ausbildung durchlaufen, in der sie immer wieder in der Natur und vor Modellen arbeitete, um die Grundlagen der klassischen Malerei von der Pike auf zu erlernen. Bis heute ist sie dieser Art der gegenständlichen Malerei treu geblieben. Doch Tamara Dumler ist keine Dogmatikerin, wie ein Blick auf ihre bisherige Dozentinnen-Tätigkeit zeigt. Während sie an der Kunsthochschule in Krasnojarsk/Sibirien eher klassische Malerei unterrichtete, hat sie in Deutschland unter anderem auch Graffiti-Kurse an einer Blieskasteler Schule gegeben und Ikonenmalerei im Kloster Bous unterrichtet. Als pädagogische Fachkraft und als Kunstdozentin war sie hierzulande an Volkshochschulen, an Schulen und in Seniorenheimen tätig. Zudem hatte sie ein Jahr lang eine Malschule in Friedrichsthal, wo sie seit 2007 lebt, um „näher bei meiner Tochter, Viktoria Kleinbauer, zu sein, die ich mit meiner Liebe zur Malerei infiziert habe.“

Dort malt sie seither ihre Porträts, Landschaften und Blumenstillleben in traditioneller Manier: Exakt in der Wiedergabe, stimmungsvoll im Ausdruck und gekonnt in der Technik. „Draußen in der Natur skizziere ich in Öl auf Ölpapier“, sagt sie und fügt hinzu, dass das zügig gehen muss, „weil sich das Licht und die Farben so schnell ändern“. Überhaupt haben es ihr die Farben der Natur hierzulande angetan, insbesondere „die riesige Grünskala fasziniert mich.“ Aber auch dem Licht, das einem Ort in einem bestimmten Moment einen Zauber verleiht, ist sie auf der Spur, wenn sie mit ihrer kleinen Staffelei und den Ölfarben durch die Natur streift. Und doch greift sie auch immer wieder zum Bleistift, um in Schwarzweiß die Grauskala bis ins kleinste Detail zu erkunden. Und Blätter zu fertigen, wie sie im Nebenraum gezeigt werden: treffsicher und gekonnt plastisch-weich in Szene gesetzt.

Tamara Dumler: „Zwischen Himmel und Erde“, bis 7. Februar. Salzbrunnenhaus, Auf der Schmelz, montags bis freitags 8 bis 13 und 15 bis 19 Uhr (Schlüssel im VHS-Büro). Am Sonntag, 24. und 31. Januar, ist Tamara Dumler von 16 bis 18 Uhr persönlich anwesend.


Landtagswahl 2017




> Alle Ergebnisse der Saar-Wahl     > Alle Berichte zum Wahl-Ergebnis




Sulzbach

Gemeinsames Beten für die Opfer von Gewalt

Unter das Motto „Für die Opfer von Gewalt“ hatte der Arbeitskreis „Dialog der Religionen“ in der Stadt Sulzbach sein diesjähriges Gebet gestellt. Mehr
Sulzbach

Kinder auf den Spuren Christi

Die Kreuzweg-Prozession an Karfreitag, zu der die beiden katholischen Kirchengemeinden Allerheiligen Sulzbach und St. Hildegard Neuweiler eingeladen hatten, fiel diesmal ins Wasser. Mehr
Sulzbach

„Fasten ist was für die Älteren“

„Ich versuche gerade zu fasten. Aber es ist nicht so einfach, wie gedacht“, erzählt uns Cornelia Brück, die von ihrem Mann beim Fasten unterstützt wird. Mehr



Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER



Anzeige
Neu für Vereine:
SaarZeitung

Termin melden

Text schicken
25°C
Lokalausgabe Sulzbachtal
Jetzt die SZ lesen:

ANZEIGE
Tipps
Anzeige