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Viel Wissenswertes beim Tag der offenen Tür am BBZ Sulzbach – kurze Kommunikationswege





Sulzbach
Einblicke in die schulische Zukunft
Viel Wissenswertes beim Tag der offenen Tür am BBZ Sulzbach – kurze Kommunikationswege

Von  Dennis Langenstein, 
01. Februar 2016, 02:00 Uhr
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Lehrer Dietmar Krück berät die interessierten Schüler für die Fachoberschule im Bereich Wirtschaft. Foto: Thomas Seeber Foto: Thomas Seeber
Etwa 50 Besucher verschafften sich am vergangenen Samstag beim Tag der offenen Tür am Berufsbildungszentrum Sulzbach einen ersten Eindruck über dessen Angebote.
Nach dem Empfang ging es zu den Fachlehrern, die Informationen über die jeweiligen Abschlüsse, vom Berufsgrundbildungsjahr über den Mittleren Bildungsabschluss bis zur Fachoberschulreife, boten. An der Neuweiler Zweigstelle gibt es zudem ein Berufsvorbereitungsjahr, bei dem beispielsweise Schulabgänger ihren Hauptschulabschluss machen können.

„Unsere große Stärke ist unser kleines System“, sagt Abteilungsleiter Hans-Jörg Opp und: „Ich kenne jeden Schüler. Die individuelle Betreuung und kurze Kommunikationswege sind unser großer Vorteil.“

Bei rund 500 Schülerinnen und Schülern allein in der Dependance Sulzbach, die für die kaufmännischen Berufe zuständig ist, keine leichte Aufgabe. 23 Klassen werden hier in den unterschiedlichsten Berufen ausgebildet. Rechnet man die technische Abteilung in Neuweiler hinzu, sind es knapp 1850 Jugendliche und junge Erwachsene, die an der Berufsschule der Salzstadt aus- und weitergebildet werden. „Tendenz steigend“, wie Schulleiter Josef Paul erklärt. Auch die Resonanz beim Tag der offenen Tür verbreitet unter den Lehren gute Stimmung. „Wir sind guter Hoffnung, die Schülerzahlen auch im kommenden Schuljahr zu halten“, sagt Paul. Auch weil es Computer und Beamer in jedem Klassenraum gibt, weswegen sich die Schule gut ausgestattet sieht.

Daneben ist die Schule bei der Integration von Flüchtlingen engagiert. 25 lernen mittlerweile in Sulzbach, 51 in Neuweiler, erklärt die stellvertretende Schulleiterin Elke Schwarz gegenüber der Saarbrücker Zeitung. Schwarz ist auch für die Koordination der Flüchtlinge am Schulstandort verantwortlich. Für die Arbeit gab es zusätzliche Lehrkräfte, vor allem im Fach Deutsch. Vier Flüchtlings-Klassen werden am Sulzbacher Berufsbildungszentrum unterrichtet, im kommenden Schuljahr könnte noch eine weitere hinzukommen. Und auch hier spielen die kurzen Wege und die individuelle Betreuung der Schülerinnen und Schüler eine große Rolle. Sind die Deutschkenntnisse der Ankömmlinge ausreichend, können sie schnell und unkompliziert in eine andere der angebotenen Schulformen wechseln, so Opp. Der Mathelehrer, der zuvor 17 Jahre lang in St. Ingbert unterrichte, traf bei seiner Lehrarbeit auch auf so manchen kulturellen Unterschied. So zählten die jungen Leute aus dem arabischen Raum oftmals anhand ihrer Fingerglieder und nicht nur mit den einzelnen Fingern, weswegen zu Anfang so manches einfache per Hand angezeigte Rechenbeispiel für reichlich Verwirrung sorgte.


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