ALLESPROFIS.DE - Profis für alle Lebenslagen
Sie sind hier: HomeSaarlandRegionalverband SaarbrückenLandeshauptstadtSaarbrücken City

Samstag wurde der modernisierte Park in Betrieb genommen





Freisen
Freisener Wind versorgt 18 500 Haushalte mit Strom
Samstag wurde der modernisierte Park in Betrieb genommen

Von SZ-Mitarbeiter Jennifer Sick,  10. September 2013, 00:00 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Symbolische Inbetriebnahme des modernisierten Windparks in Freisen (von links): Bürgermeister Karl-Josef Scheer, Thomas Nägler, Horst Schmeer, Ministerin Anke Rehlinger, Landrat Udo Recktenwald und Stefan Langhabel. Foto: Sick Foto: Sick
Die Gemeinde Freisen war Vorreiter in Sachen Windkraftanlagen. Bereits in den 90er Jahren wurde die Windenergie zur Stromproduktion genutzt. Am Samstag nun ein weiterer Schritt in Sachen regerative Energie: der modernisierte Windpark Saar wurde symbolisch in Betrieb genommen.
Mit großem Festprogramm wurde am vergangenen Samstag der erneuerte Windpark Saar in Freisen offiziell in Betrieb genommen. Extra zu diesem Anlass waren Bürgermeister Karl-Josef Scheer, Ministerin für Umwelt- und Verbraucherschutz Anke Rehlinger sowie Landrat Udo Recktenwald erschienen, um gemeinsam mit der Geschäftsführung des Windparks und den Freisener Bürgern das Repowering des ältesten Windparks im Saarland zu feiern.

In Freisen wurde die Windenergie schon in den 90er Jahren genutzt, als die Region als eines der windreichsten Gebiete im Saarland bekannt wurde. Damals baute man den ersten Windpark, dessen Stromproduktion gerade mal für 100 Haushalte ausreichte. Doch dabei beließ man es nicht. „Freisen wurde zu einem Windkraftmuseum der Entwicklungstechnik“, erinnert sich Geschäftsführer Thomas Nägler.

Sechs moderne Anlagen

Der Windpark wuchs mit den Jahren. Seit 2004 produzieren insgesamt 15 Windkraftanlagen regenerativen Strom unter dem Dach des Windparks Saar. Nach sukzessivem Zubau neuer Windkraftanlagen, auch an anderen Standorten, erzeugen seit 2008 18 von ihnen Strom. Ein Jahr später schon begann das Repowering-Programm, in dessen Zuge zwölf alte Anlagen durch sechs neue, moderne ersetzt wurden. Dies erhöhte die Stromerzeugung um ein Vielfaches, so dass jetzt insgesamt 18 500 Haushalte mit der regenerativen Energie der Windkraftanlagen versorgt werden und Freisen so zu einer Energie-Plus-Gemeinde wurde. Grund dafür ist die Erweiterung der Nabenhöhe von bisher 50 bis 80 Metern auf 105 bis 135 Metern und die Vergrößerung des Rotordurchmessers von 39 bis 64 Metern auf 80 bis 101 Metern.

„Die Historie ist durch das Repowering nun endlich zum Abschluss gekommen“, freute sich Nägler als Mann der ersten Stunde bei der offiziellen Inbetriebnahme. Und auch Ministerin Anke Rehlinger konnte nur konstatieren: „Der Wind weht, die Räder drehen sich, es ist ein guter Tag für den Windpark, für die Gemeinde, für den Landkreis und für die Umwelt.“

Und nicht nur für sie war es ein guter Tag, auch die Bürger der Gemeinde Freisen hatten allen Grund zum Feiern, denn das Repowering wurde mittels Bürgerbeteiligung getragen. Die gesamten Neuinvestitionen mit einem Volumen von 24 Millionen Euro wurden als großes Bürgerbeteiligungsmodell geschultert. Das Interesse der 700 Anteilseigner des Windparks Saar war so groß, dass die Eigenmittel komplett aus dem Kreis zusammenkamen. Um dies zu würdigen, hatten die Verantwortlichen am Samstag ein buntes Festprogramm zusammengestellt. Neben einer Verlosung und einem Kinderprogramm gab es auch eine Ausstellung des Fotoclubs Tele Freisen, die den Umbau der Windkraftanlagen dokumentierte. Die drei besten Fotos wurden durch die Geschäftsführung prämiert.



Freisen

Wind soll Geld in die Gemeindekasse wehen

Von einem „gut fünfstelligen Betrag“ redet Freisens Bürgermeister Karl-Josef Scheer. Soviel sollen die maximal fünf neuen Windkraftanlagen der Gemeinde jährlich bringen, sollten sie ... Mehr
Primstal

Fragen, Infos und kaum Protest

Acht Windräder will die RAG-Tochter Montanwind im Primstaler Windpark Bitschberg/Sengert aufstellen. Mehr
Lebach

Lebach will Kohle mit Wind machen

Werden alle 15 geplanten Windräder gebaut, kann die Stadt Lebach mit jährlichen Pachteinnahmen von einer halben Million Euro auf 20 Jahre hin rechnen, informierte Rudolf Krumm, Geschäftsführer der ... Mehr



Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER



Anzeige
Neu für Vereine:
SaarZeitung

Termin melden

Text schicken
Lokalausgabe Saarbrücken
Saarbrücken-App:

Saarbrücken total für unterwegs. Eine App mit aktuellen Informationen rund um Saarbrücken für Bürger, Touristen, Nachtschwärmer, Geschäftsleute und alle, die wissen wollen, was die saarländische Metropole zu bieten hat.



App der Stadt Saarbrücken in Zusammenarbeit mit SZ Digital Service > Mehr Infos

Jetzt die SZ lesen:

ANZEIGE
Tipps


ANZEIGE
Beilagen




Anzeige