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Saarbrücker Blogger Andrea Funk und Tobias Kremer haben große Fangemeinden





Saarbrücken
Tausende lesen ihre Mode-Meinung
Saarbrücker Blogger Andrea Funk und Tobias Kremer haben große Fangemeinden

Von SZ-Mitarbeiterin Marija Herceg,  04. Februar 2014, 00:00 Uhr
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Die Blogger Tobias Kremers und Andrea Funk zeigten im Dezember und Januar in der früheren Rosenapotheke Kleidung und Schmuck, der ihnen gefällt. Mit dem Interesse an ihrer Trend- und Ideenschau im Herzen der Stadt sind sie sehr zufrieden. Foto: Iris Maurer Foto: Iris Maurer
Zwei Meinungen aus der Landeshauptstadt haben Gewicht in der Modewelt. Der Grafiker Tobias Kremers und die Studentin Andrea Funk kommentieren im Web Mode-Ideen und zeigen, wie schick Saarbrücker sind.
Saarbrücken ist wahrlich keine Mode- und Lifestylehochburg. Zwei Bloggern ist das egal: Tobias Kremers (36), Grafiker und Veranstalter, betreibt seit Februar 2012 den Lifestyle-Blog „Château Ultra“.

Andrea Funk (26), Studentin und Gelegenheitsmodel, startete im Mai 2013 den Mode- und Beautyblog „andysparkles.de“. Ihr Blogger-Name vereint den Namen „Andy“ mit dem englischen Wort für funkeln.

Die Szene der Saarbrücker Internet-Autoren ist klein. Doch die beiden wussten nichts voneinander. „Aber immerhin kennen wir uns flüchtig aus der Stadt“, sagt Kremers. Deutschlandweit gibt es gut drei Millionen Blogs, Internetseiten mit persönlichen Texten und Fotos.

Es gibt Tagebücher über Politik, Essen, Fotografie, Reisen, Mamasein, Architektur, Kunst und viele über Mode und Lifestyle. Die bekanntesten deutschen Modeblogs wie „lesmads“, „Dandy Diary“ oder „Journelles“ gibt es in Berlin.

Hat ein Lifestyleblog aus Saarbrücken überhaupt Sinn? „Das Internet kennt ja eigentlich keinen Standpunkt“, sagt Kremers. Doch während man in Modemetropolen wie Paris oder New York einfach aus der Tür plumpsen muss, um Futter für seinen Modeblog zu bekommen, „ist es in Saarbrücken deutlich schwieriger. Hier ist modetechnisch natürlich weniger los als beispielsweise in Berlin“, sagt die 26-Jährige.

Aus der Not macht sie eine Tugend und setzt sich selbst in Szene: Mal zeigt sie sich in neuen Outfits, mal gibt sie Make-up-Tipps, bewertet Schönheitsprodukte oder zeigt auf YouTube ihre Shopping-Ausbeute. Christine (32) macht die Fotos.

25 000 Klicks hat „andy sparkles.de“ im Monat; 1500 Fans hat sie auf Facebook. Täglich bekommt sie Nachrichten meist junger Mädchen: „Viele wollen Modetipps oder fragen, wie man einen Blog schreibt.“

Und wie schreibt man einen Blog? „Man macht's einfach. Ich fing 2007 an, Blogs zu lesen. Irgendwann dachte ich, das kann ich auch.“ Anders als die fleißige „Andy Sparkles“ postet Kremers nur, wenn er „Zeit und Lust“ hat, „aber nie über Beauty“, sagt er.

Der Blog mit 16 000 Klicks im Monat und 1300 Fans auf Facebook kreist um Musik, Mode – „vor allem um Sneakers“ –, Architektur und Kunst. „Ich schreibe nicht nur über Saarbrücker Themen, sondern über alles, was mir gefällt. Der Blog ist ein Sammelalbum meiner Vorlieben.“ Zum Team zählen Fotograf Christian Hell und Roxane Phylicia Jahasz (21), die modelt und schreibt. „Besonders beliebt sind unsere Fotoserien“, sagt Kremers.

Bei „Home Invasion“ besucht er mit dem Fotografen Saarbrücker: „Wir zeigen, wie sie leben.“ Die Fotoserie „Drive-by“ stellt Geschäfte und Macher vor. „Die meisten Klicks brachte uns Tätowierer ,Retro23' im Nauwieser Viertel.“ Im Dezember und Januar gab es in der früheren Rosen-Apotheke Mode, Mützen, Schmuck – „eben Zeugs, was uns gefällt“. „War ein schöne Abwechslung, und wir sind mit dem Verlauf zufrieden“, sagt Kremers. Trotz aller Unterschiede haben sie etwas gemeinsam: Geld verdienen sie mit den Blogs nicht. Dabei hatten beide viele Angebote. „Aber mit Geld geht die Authentizität flöten“, sagt Kremers. „Die ist bei einem Blog das Wichtigste“, sagt Funk.

andysparkles.de chateauultra.de




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