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Der Mentalist Thorsten Havener präsentiert in Saarbrücken seine neue Show





Saarbrücken
Ein Auftritt in der Heimat
Der Mentalist Thorsten Havener präsentiert in Saarbrücken seine neue Show

Von  Marko Völke, 
19. Februar 2016, 02:00 Uhr
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Thorsten Havener kommt mit seinem neuen Programm in die Saarbrücker Congresshalle. Foto: Micha Foto: Micha
Eine Show, die verblüfft: In der Saarbrücker Congresshalle zeigt Thorsten Havener sein neues Tourprogramm „Der Körpersprache-Code“ – dabei gelingt es ihm, die Gedanken seiner Zuschauer zu „lesen“.


 
Seit Thorsten Havener im Juli 2014 zum ersten Mal mit seiner Gedankenleser-Show in seiner saarländischen Heimat auftrat, ist viel passiert: Er veröffentlichte sein viertes Bestseller-Buch „Ohne Worte“, zeigte seine verblüffenden Experimente in diversen Fernseh-Sendungen und war europaweit auf Tour. Am 10. März, 20 Uhr, kehrt der 1972 in Saarbrücken geborene Mentalist nun in die Landeshauptstadt zurück. Nach seinem Gastspiel im Staatstheater, kommt er nun auf seiner „Der Körpersprache-Code“-Tour in die Congresshalle: „Da habe ich als Kind mal Didi Hallervorden live gesehen. Ich hätte mir nicht träumen lassen, dass ich dort mal auf der Bühne stehe“, freut er sich.

Nicht nur die Halle, sondern auch seine Show sei im Vergleich zu 2014 größer geworden. So habe er nun mehr Technik und Beleuchtung dabei. Das inhaltliche Grundkonzept blieb dagegen gleich. Havener hat sich darauf spezialisiert, die Verhaltensweise von Menschen vorherzusagen. So errät er zum Beispiel, welche Gegenstände seine Probanden aus dem Publikum ins Flugzeug schmuggeln würden und enttarnt in einem Krimispiel zielsicher den Mörder. Mit diesen, wie er selbst sagt „Ergebnissen, die an Zauberei grenzen“, sorgt der ehemalige Magier regelmäßig für verblüffte Zuschauer.

Da in jeder Show andere Gäste bei ihm vorne stünden, die er selbst nicht als Zuschauer, sondern als Mitwirkende bezeichnet, sei der Ausgang seiner Spiele jedes Mal anders. Seit er im Alter von 13 Jahren auf einem Seniorennachmittag in Heusweiler die Initialzündung zu seinem Beruf erhalten hat, schult er regelmäßig seine Wahrnehmung. „Das hat viel mit Arbeit und Konzentration zu tun“, weiß er. Für ihn steht fest, dass er sofort damit aufhören würde, wenn er das Interesse daran verliere. Doch das Gedankenlesen sei für ihn nicht nur ein Job, sondern auch eine Lebenseinstellung. Nerven würde ihn diese Gabe, ständig sein Gegenüber zu analysieren, jedoch nicht, da er diese auch abstellen könne.

In seinen Shows möchte der Entertainer vor allem Spaß verbreiten. Die Leute sollen für ein paar Stunden von ihren Sorgen und Nöten abschalten. Und wenn sein Publikum gut drauf ist, sei auch er es: „Das ist wie auf einer Welle surfen.“

Haveners Terminkalender in den nächsten Monaten ist voll: Er hält für Unternehmen Vorträge zu Themen wie gute Kommunikation und positives Auftreten und bereitet ein neues Buch vor. „Wir befinden uns in einer Zeit des kompletten Wandels – da gehört auch die Körpersprache mit dazu“, verrät der Saarländer eine Idee für ein zukünftiges Programm. Wenn es zwischen seinen vielen Terminen möglich ist, versucht der Gedankenleser, der seit über 15 Jahren mit seiner Familie in München lebt, seine alte Heimat zu besuchen. Doch er würde sich wünschen, dass dies öfter der Fall sei: „Saarbrücken liegt leider nicht mal auf dem Weg.“

Doch wenn er dann schon mal da ist, treffen er und seine Frau, die beide an der Saar-Uni studiert haben, gerne ihre Familie und alte Freunde. Neben dem Magier Markus Lenzen kennt er übrigens auch Jan Becker gut. Der in Neunkirchen geborene Mentalist bediene ein ganz anderes Genre.

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