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Entwicklung des Quartiers Eurobahnhof soll bis 2018 abgeschlossen sein





Saarbrücken
Graffiti als Schutz gegen Graffiti
Entwicklung des Quartiers Eurobahnhof soll bis 2018 abgeschlossen sein

05. August 2015, 00:00 Uhr
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Noch knapp eine Woche wird Reso am Haus der Stiftung Demokratie Saar arbeiten. Foto: Oliver Dietze Foto: Oliver Dietze
Gestern hat die Stiftung Demokratie Saar ihr neues Schulungs- und Verwaltungsgebäude hinter dem Hauptbahnhof bezogen. Der international beachtete Saarbrücker Künstler Reso hat die Wand gestaltet.
Die „Urban Art“, sagt Reso, „hat ihren Weg in die Galerien gefunden.“ Seine allemal. Der Mann aus Saarbrücken ist weltweit gefragt. Deshalb sei er froh, mal wieder mit Spraydosen etwas „auf der Straße“, da wo seine Kunst ihre Wurzeln hat, machen zu können. Und wenn man ihm dann auch noch eine acht Meter hohe und 18 Meter breite Wand zur Verfügung stellt – perfekt.

Die Stiftung Demokratie Saar hat Reso die Wand nicht nur aus Liebe zur Kunst angeboten – und das Kunstwerk, das dort gerade entsteht gut bezahlt. Man wolle durch das Graffiti eines Profis verhindern, dass weniger künstlerisch begabte Sprüher die Wand verdrecken, erklärte der Stiftungsvorsitzende Friedel Läpple.

Innerhalb von 13 Monaten hat die OBG Hochbau die „politische Akademie“ gebaut. Kosten: rund fünf Millionen Euro. Einen „Premium-Standort“ nennt der Vorsitzende der Geschäftsführung der OBG-Gruppe, Jürgen Raber, das Quartier Eurobahnhof. Eine Einschätzung, die Jürgen Schäfer, der Geschäftsführer der städtischen Entwicklungsgesellschaft GIU, die das Gelände betreut, bestätigt. Bis Ende 2017, spätestens jedoch 2018 soll das ganze Areal zwischen Hauptbahnhof und Rodenhof bebaut sein. Die GIU selbst baue für den Regionalverband ein neues Jugend- und Sozialamt. Eine weitere Fläche werde für ein Unternehmen aus der IT-Branche entwickelt. Und als letztes Gebäude werde dann die neue Zentrale der Krankenkasse IKK Südwest fertiggestellt.

Dass weitere Graffiti folgen, ist dabei nicht ausgeschlossen. Das Konzept hat sich bewährt: Gebäude mit Graffiti gegen Graffiti zu schützen.

Zum Thema:

Zur PersonReso – unter diesem Namen arbeitet der Lehrer Patrick Jungfleisch, geboren 1975 in Saarbrücken, als Graffiti-Writing-Künstler. Sein Schrift-Stil prägte Graffiti-Künstler weltweit. Neben seinen über 60 Arbeiten in zwölf Ländern im öffentlichen Raum gab es unter anderem Ausstellungen in New York, Barcelona, Berlin und Hamburg. Auch bei der Urban-Art-Ausstellung im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist Reso präsent. red

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