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Wöchentlicher Reisestress, um der HSG zu helfen





Saarbrücken
Wöchentlicher Reisestress, um der HSG zu helfen
dix,  22. April 2017, 02:00 Uhr
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Tim Nimmesgern pendelt zwischen Dortmund und Saarbrücken. Foto: Dietze

Foto: Dietze
Der Handball-Saarlandligist Saarbrücken muss gegen Nordsaar gewinnen, um die Chance auf die Vizemeisterschaft zu wahren.

Im letzten Saisonheimspiel erwartet die HSG TVA/ATSV Saarbrücken den Tabellendritten HSG Nordsaar, der einen Punkt mehr hat. Die Meisterschaft in der Handball-Saarlandliga ist für die Gastgeber erledigt. Die hat sich der TV Niederwürzbach gesichert. „Die Vizemeisterschaft ist noch drin“, sagt Tim Nimmesgern. Der Tabellenzweite HC Dillingen/Diefflen hat zwei Punkte mehr.

Rückraumspieler Nimmesgern spielt seit der Jugend in Saarbrücken. Im vergangenen Jahr hat er aus seinem Hobby seinen Beruf gemacht. Er arbeitet als Referent für Mitgliederentwicklung beim Deutschen Handball-Bund. Deshalb wohnt Nimmesgern in Dortmund. Trotzdem steht er für die HSG TVA/ATSV auf der Platte. Dafür pendelt der 24-Jährige jedes Wochenende zwischen Dortmund und Saarbrücken.

„Als Daniel Konrad sich verletzt hat, habe ich zugesagt, seine Position bis zum Ende der Saison zu besetzen“, erzählt Nimmesgern: „Das bedeutet für mich, dass ich freitags fast vier Stunden im Auto verbringe, dann ins Training gehe, samstags spiele und sonntags wieder zurück fahre.“ Er übernachtet bei seinen Eltern. Nimmesgern ergänzt: „Da der Mannschaftskern seit Jahren aus denselben Leuten besteht, nehme ich das gerne auf mich. Zum Saisonende ist aber Schluss für mich in Saarbrücken.

Doch zunächst mal soll an diesem Samstag in der Rastbachtalhalle ein Sieg gegen die HSG Nordsaar her. Anwurf ist um 20 Uhr. Doch die HSG TVA/ATSV Saarbrücken schwächelte zuletzt. Sie verlor drei Auswärtsspiele in Folge und ist auf Platz vier abgerutscht. Zuhause gab es dagegen in dieser Saison noch keine Niederlage. „Die Motivation ist für uns auf jeden Fall groß genug“, sagt Nimmesgern. „Es wird Zeit, zu beweisen, dass wir es drauf haben. Außerdem macht mit einem Sieg im Rücken auch die Heimfahrt nach Dortmund mehr Spaß“, erklärt er mit einem Lachen.

Die HSG Dudweiler-Fischbach tritt an diesem Samstag um 19.30 Uhr im letzten Heimspiel der Saison gegen Meister TV Niederwürzbach an. Nach einer starken Rückrunde ist der Klassenverbleib geschafft – fast. „Wir gehen zur Sicherheit davon aus, dass drei Mannschaften absteigen werden“, sagt HSG-Kapitän Kai Nonnweiler: „Deshalb kämpfen wir noch mit dem TuS Brotdorf um den in jedem Fall rettenden elften Platz.“ Die HSG Dudweiler-Fischbach hat zwei Punkte Vorsprung auf den TuS Brotdorf, der aber ein Spiel weniger absolviert hat und an diesem Samstag um 19.15 Uhr beim HC Dillingen/Diefflen spielt.




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