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Stadionbau und Verkehr bekümmern die Menschen im Wohngebiet – Bezirksrat will Pläne genau verfolgen





Saarbrücken
Rodenhofer rufen nach Schutz
Stadionbau und Verkehr bekümmern die Menschen im Wohngebiet – Bezirksrat will Pläne genau verfolgen

Von  Peter Wagner, 
17. November 2014, 00:00 Uhr
Nichts gegen das neue Ludwigsparkstadion, aber gleichzeitig muss auch das Wohngebiet Rodenhof mit einem Konzept vor Verkehrsmassen geschützt werden. Dies hat der Bezirksrat Mitte klargestellt.
Wo soll geparkt werden, wenn das neue Ludwigsparkstadion fertig ist? Falls alles nach Plan verläuft, wäre dies frühestens im dritten Quartal 2017. Während die Fußballfreunde der neuen Arena entgegenfiebern, verfolgt der Bezirksrat Mitte aufmerksam auch das Drumherum der Planungen. Von besonderem Interesse ist dabei der Schutz der Anwohner des Rodenhofs vor Verkehr und durchziehenden Fangruppen. „Wir beobachten mit Argusaugen, was vor sich geht“, machte Bezirksbürgermeisterin Christa Piper (SPD) im Bezirksrat Mitte deutlich. Ihre Worte waren sozusagen als Handlungsanweisung für die Planer und die Projektabwickler der städtischen Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU) gedacht.

„Ohne ein Konzept des Anwohnerschutzes wird es nicht gehen“, versprach denn auch bereits jetzt GIU-Mitarbeiter Jens Düwel, der die Kommunalpolitiker über den geplanten Bau informierte und auf Wohlwollen traf, jedenfalls für das reine Stadion. Wie dieser Schutz der Wohnbevölkerung konkret aussehen soll, wusste Düwel aber noch nicht zu berichten. Dass es ein weiteres Parkhaus auf dem Gelände der Saarlandhalle geben könnte, verneinte er kategorisch. Das scheitere am Budget, in dem für das gesamte Projekt 16 Millionen Euro zur Verfügung stehen.

Dem Schutz des Rodenhofs vor unnötigem Durchgangsverkehr dienten zwei Anträge, die gleich von drei Fraktionen eingereicht wurden. Hans-Jürgen Christmann (CDU), Anna Dorfner (Grüne) und Rainer Maurer (SPD) initiierten den Prüfauftrag an die Verwaltung, die Camphauser Straße, von der Autobahnabfahrt 623 in Richtung Ludwigskreisel gesehen, wieder durchgängig zweispurig zu machen.

Es würden nach Vermutung der Bezirksräte damit Staus bei der Einfahrt in die Stadt vermieden, und es kämen weniger Wartende auf die Idee, durch Linksabbiegen über den Rodenhof schneller in die City zu gelangen. Die Linksabbiegespur in Richtung Saarlandhalle samt Ampelphase für Linksabbieger würde wegfallen, wenn die Stadt dem Ansinnen nachgäbe.

Wer zur Halle möchte, müsste dann bis in den Kreisel fahren, dort eine Umkehrschleife drehen und rechts zur Halle abbiegen. Außerdem wurde begehrt, das Ordnungsamt möge durch Kontrollen gewährleisten, dass der „ständig wachsende Durchgangsverkehr“ zurückgedrängt werde. Der Rodenhof sei ein reines Wohngebiet und nicht der Aufnahme des Berufsverkehrs gewidmet.



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