ALLESPROFIS.DE - Profis für alle Lebenslagen
Sie sind hier: HomeSaarlandRegionalverband SaarbrückenLandeshauptstadtSaarbrücken City

SZ-Leser wählen die Freunde des Abenteuermuseums zu „Saarlands Besten“ im März





Saarbrücken
Abseits der Touristenpfade
SZ-Leser wählen die Freunde des Abenteuermuseums zu „Saarlands Besten“ im März

Von  Benjamin Rannenberg, 
28. April 2015, 00:00 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Der Abenteurer Heinz Rox-Schulz (gestorben 2004) inmitten seiner Sammlung. Archivfoto: Hartung
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten.

Die Freunde des Abenteurermuseums Rox-Schulz wollen die Erinnerung an den Globetrotter bewahren. Foto: M. Borr Foto: M. Borr
Heinz Rox-Schulz hat einst fast die ganze Welt bereist – und eine stattliche Sammlung zusammengetragen. Die „Freunde des Abenteurermuseums“ wollen die Erinnerung an den 2004 gestorbenen Saarbrücker Globetrotter lebendig halten. Und sie helfen auch Menschen in Not.
. Kulturen außerhalb Europas sollen eine stärkere Akzeptanz als bisher erfahren. Für dieses Ziel setzen sich die Freunde des Abenteuermuseums (FAMS) ein. Gleichzeitig will der Verein dazu beitragen, Fremdenfeindlichkeit und Vorurteile gegen Ausländer in unserer Gesellschaft abzubauen. Für dieses besondere Engagement wählten jetzt 277 SZ-Leser den Verein zu „Saarlands Bestem“ im März.

Bis 2004 beherbergte das Alte Rathaus in Saarbrücken das Abenteuermuseum, die gesammelten Kuriositäten des im gleichen Jahr verstorbenen Weltenbummlers Heinz Rox-Schulz. Ein kleiner Teil seiner Sammlung kann seit November 2013 im Saarbrücker Pub „Baker Street“ (Mainzer Straße 8) besichtigt werden. Die FAMS bewahren die Exponate auf und wollen das Rox-Schulz'sche Verständnis vom Reisen weitertragen. „Unsere Botschaft ist, abseits der ausgetretenen Touristenpfade verschiedene Länder zu bereisen und den Menschen ein Schaufenster der Welt zu bieten“, erklärt Vereinschef Heribert Johannes Leonardy.

Damit der Globetrotter im Gedächtnis bleibt, veranstalten die Abenteuermuseumsfreunde im Keller des Saarbrücker Schlosses und im Bildungszentrum in Kirkel Vorträge über Reisen nach Afrika, Asien und Südamerika.

In diesem Jahr werden in beiden Kommunen 21 Vorträge angeboten. „Mit den Vorträgen wollen wir unter anderem bei den Zuhörern für mehr Akzeptanz und Toleranz gegenüber anderen Länderkulturen werben“, sagt der stellvertretende Vereinschef Heinz Zimmer. Die Vorträge würden sehr gut angenommen, berichtet Zimmer. Im Schnitt zähle man in Saarbrücken 150 Zuhörer pro Vortrag, in Kirkel um die 70.

Bei der im November gestarteten eintrittsfreien Vortragsreihe in Kirkel bitten die Referenten am Ende ihres Vortrags um Spenden für karitative Projekte in Entwicklungsländern. „Die finanzielle Unterstützung kommt direkt und zu hundert Prozent in Not geratenen Menschen zugute, die meist dringend auf Hilfe angewiesen sind, weil sie keine eigene Lobby haben“, sagt Zimmer. Demnach seien schon Spenden an Waisenkinder in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu, Straßenkinder im russischen St. Petersburg, heimatlose Kinder in Äthiopien und Flüchtlingskinder in Syrien und im Irak verteilt worden. Seit Ende November kamen nach Angaben des Vereins mehr als 2000 Euro für verschiedene Projekte zusammen.


Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER






Anzeige



Anzeige
Neu für Vereine:
SaarZeitung

Termin melden

Text schicken
Lokalausgabe Saarbrücken
Saarbrücken-App:

Saarbrücken total für unterwegs. Eine App mit aktuellen Informationen rund um Saarbrücken für Bürger, Touristen, Nachtschwärmer, Geschäftsleute und alle, die wissen wollen, was die saarländische Metropole zu bieten hat.



App der Stadt Saarbrücken in Zusammenarbeit mit SZ Digital Service > Mehr Infos

Jetzt die SZ lesen:

ANZEIGE
Tipps


ANZEIGE
Beilagen




Anzeige