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Agentur für Arbeit präsentierte die November-Zahlen





Regionalverband
30 739 Menschen sind auf Job-Suche
Agentur für Arbeit präsentierte die November-Zahlen

red/fitz,  01. Dezember 2016, 02:00 Uhr
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15 133 Menschen aus dem Regionalverband galten nach der Definition der Agentur für Arbeit im November als „arbeitslos“. Gleichzeitig klassifizierte die Agentur aber 30 739 Menschen als „Arbeitsuchende“, 93 mehr als im Oktober. Zu den Arbeitsuchenden zählt die Agentur – neben den 15 133 normalen „Arbeitslosen“ – auch die Langzeitarbeitslosen (Hartz-IV-Empfänger) und mehrere andere kleinere Personengruppen.

Die Agentur für Arbeit legte gestern die jüngsten Arbeitsmarktzahlen aus dem Regionalverband (RV) vor. Demnach galten im November 15 133 Frauen und Männer als Arbeitslose – gemäß der Agentur-Definition. Das waren 298 weniger als im Oktober und 1427 weniger als vor einem Jahr (minus 8,6 Prozent).

30 739 Menschen galten – gemäß der Agentur-Definition – als Arbeitsuchende, 93 mehr als im Oktober. Zu den Arbeitsuchenden zählt die Agentur neben den offiziellen 15 133 Arbeitslosen auch die Langzeitarbeitslosen – und dann noch „Personen, die kurzzeitig erkrankt sind, Personen, die mehr als geringfügig beschäftigt sind und vom Jobcenter einen Aufstockungsbetrag zum Lohn erhalten sowie Beschäftigte oder Selbstständige, die eine andere Arbeit suchen“.

Die Agentur hat ausgerechnet: Die Arbeitslosenquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Prozentpunkte auf 9,1 Prozent verringert. (Eine Arbeitsuchendenquote errechnet die Agentur nicht.)

Die Agentur ist nicht für alle Arbeitslosen bzw. Arbeitsuchenden zuständig. Ein Teil dieser Menschen wird vom Jobcenter betreut.

Bei der Agentur für Arbeit ist die Zahl der Arbeitslosen in November um 82 auf 2843 gesunken und blieb um 6,4 Prozent unter dem Vorjahreswert (minus 193). Vor allem bei den Jüngeren unter 25 Jahren, die bei der Arbeitsagentur gemeldet waren, ist die Arbeitslosigkeit gesunken. Gemeldet waren 335 Personen, 38 weniger als im Oktober und 77 weniger als vor einem Jahr (minus 18,7 Prozent).

Auch die über 50-Jährigen profitierten. Aus dieser Gruppe waren im November 1160 Menschen als Arbeitslose gemäß den Kriterien der Agentur registriert, diese Zahl ist gegenüber dem Vorjahresmonat um 40 gesunken (minus 3,3 Prozent).

Die Arbeitslosenzahl bei den schwerbehinderten Menschen ist gestiegen. Im November waren 266 Schwerbehinderte arbeitslos, im Vormonat 257. Gegenüber November 2015 ist ein Anstieg um 17 zu verzeichnen (plus 6,8 Prozent).

Beim Jobcenter des Regionalverbandes ist die Zahl der Arbeitslosen in November um 216 auf 12 290 Personen gesunken und lag damit um 1234 unter dem Vorjahreswert (minus 9,1 Prozent). Die Zahl der Jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren lag im November bei 836. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um 301 gesunken (minus 26,5 Prozent). Fast die Hälfte (5798) aller beim Jobcenter registrierten Arbeitslosen waren bereits ein Jahr und länger arbeitslos. Gegenüber dem Vorjahr ist dies ein Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit um 966 (minus 14,3 Prozent). Der Ausländeranteil an den Arbeitslosen betrug im November 30,5 Prozent (3744 Personen, 4,5 Prozent mehr als vor einem Jahr).

Als „unterbeschäftigt“ definierte die Agentur für Arbeit im November bei 3577 Personen. Das waren 268 bzw. 7,0 Prozent weniger als vor einem Jahr.

Von den Arbeitsuchenden, die Grundsicherungsgeld bezogen, galten nach der Definition der Agentur 21 420 Personen als „unterbeschäftigt“ (plus 3229 bzw. 17,8 Prozent zum Vorjahr).

Als „unterbeschäftigt“ bezeichnet die Agentur auch die Personen, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnehmen oder aus anderen Gründen nicht als Arbeitslose – gemäß Agentur-Definition – gezählt werden.

Im November haben Unternehmen aus dem Regionalverband der Agentur für Arbeit und dem Jobcenter 791 offene Stellen zur Besetzung gemeldet, 29 mehr als im Vormonat. Seit Jahresbeginn gingen insgesamt 8816 Jobangebote ein, das waren 6 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aktuell stehen noch 2864 freie Jobs zur Besetzung zur Verfügung.

Besonders viele Stellen wurden in der Zeitarbeit (162), im Gesundheits- und Sozialwesen (98), im Gastgewerbe (73), im Handel (68) und im Bereich der freiberuflichen/wissenschaftlichen/technischen Dienstleistungen (63) neu gemeldet. Auch das Verarbeitende Gewerbe (58), der Bereich Erziehung und Unterricht (48), das Baugewerbe (36) und der Sektor Information und Kommunikation (36) suchen neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Zum Thema:

Hintergrund Arbeitslose und Arbeitsuchende sind Begriffe, die bei der Bundesagentur für Arbeit eine genau definierte Bedeutung haben – und diese Bedeutung unterscheidet sich stark von dem, was die Bürger darunter verstehen. Als Arbeitslose bezeichnet die Agentur nur die Leute, die keinen Job haben, sich bei der Agentur als „arbeitsuchend“ gemeldet haben, Arbeitslosengeld eins beziehen und der Agentur dauernd nachweisen, dass sie ständig Bewerbungen verschicken und Vorstellungsgespräche haben. Und wenn sie das nicht tun, gibt die Agentur ihnen kein Arbeitslosengeld eins mehr. Arbeitslosengeld eins bekommt man aber nur, wenn man zuvor 18 Monate am Stück einen Job hatte, bei dem Beiträge zur Sozialversicherung bezahlt wurden. Ein Flüchtling, der sich arbeitssuchend meldet, gilt also nicht als Arbeitsloser sondern als Arbeitsuchender. Er bekommt kein Arbeitslosengeld eins, sondern Hartz-IV. Als Arbeitsuchende bezeichnet die Agentur erstens die oben definierte Gruppe der Arbeitslosen; zweitens Leute, die Hartz-IV beziehen und als „erwerbsfähige Hilfebedürftige“ eingestuft sind (Langzeitarbeitslose); drittens Leute, die nur noch ihre Kündigungsfrist abarbeiten und sich bereits arbeitsuchend gemeldet haben; viertens Leute, die als Selbstständige Geld verdienen, aber eine Anstellung suchen; fünftens Leute, die einen Job haben (womöglich Vollzeit) und dabei so wenig verdienen, dass sie vom Jobcenter zusätzlich Hartz-IV bekommen, sogenannte Aufstocker. Das Jobcenter kann sie jederzeit zwingen, einen anderen, besser bezahlten Job anzunehmen. Unterbeschäftigt sind laut Agentur erstens die „registrierten Arbeitslosen“, zweitens „Teilnehmer an bestimmten arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen“, drittens „die Nutzer von vorruhestandsähnlichen Regelungen“. fitz



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