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Bei einem Erlebniswochenende, das zwei Rotary-Clubs gespendet hatten, erlebten Schüler den kulturellen Reichtum ihrer Heimat





Homburg
Alte Römer, exotische Vögel, feine Äpfel: Alles vor der Tür
Bei einem Erlebniswochenende, das zwei Rotary-Clubs gespendet hatten, erlebten Schüler den kulturellen Reichtum ihrer Heimat

red,  29. Mai 2013, 00:00 Uhr
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Gruppenaufnahme vor Spohns Haus: Schülerinnen und Schüler aus dem Saarpfalz-Kreis erkundeten ihre Heimat. Foto: RC H-Saarpfalz Foto: RC H-Saarpfalz
Die Rotary-Clubs Homburg-Saarpfalz und St. Ingbert haben für ein Dutzend Schülerinnen und Schüler aus Homburg und St. Ingbert ein Outdoor-Camp in Spohns Haus finanziert. Kultur und Natur erleben waren die Schwerpunkte.
Viele wollten dabei sein, einige mussten kurzfristig absagen und so blieben nur zwölf: Ein Dutzend Schüler und Schülerinnen vom Albert-Magnus Gymnasium aus St. Ingbert und dem Christian-Mannlich-Gymnasium aus Homburg ließen sich die Chance zu einem Abenteuercamp der besonderen Art nicht entgehen und waren begeistert.

Die Rotary-Clubs Homburg-Saarpfalz und St. Ingbert sowie die Verantwortlichen des Europäischen Kulturparks Bliesbrück-Reinheim und von Spohns Haus hatten gemeinsam ein maßgeschneidertes Erlebniswochenende konzipiert und die Jugendlichen dazu kostenfrei eingeladen. Das Thema: „Mensch sein – Natur verstehen – Umwelt gestalten.“ Die Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren bekamen die Möglichkeit, die Natur zu erforschen, ökologische Probleme zu ermitteln und Lösungen für eine zukunftsweisende Gestaltung der Umwelt zu erarbeiten.

Start war im ökologischen Schullandheim Spohns Haus in Gersheim, wo die Teilnehmer auch untergebracht waren. Zunächst versuchten alle gemeinsam, den Begriff der „Nachhaltigkeit“ mit Leben zu erfüllen. Dies gelang am Beispiel des Biosphärenreservats, der Region, in der die Jugendlichen leben und mit den guten Vorsätzen für den Alltag „regional zu handeln“ und „saisonal zu kochen“.

All das konnten die Schüler dann selbst, auch beim gemeinsam zubereiteten Essen mit regionalen Produkten, umsetzen. Die Eltern profitierten davon, als sie bei ihrem Besuch mit einer über offenem Feuer zubereiteten Gemüsesuppe und selbst gebackenem Brot verköstigt wurden.

Beim Nachtisch, einem Schokoladenfondue, kam sogar ein Solarkocher zum Einsatz. Dem Gesichtspunkt „Natur und Kultur erleben“ war der Samstag gewidmet. Der Ornithologe Christoph Braunberger versorgte die Jugendlichen während einer Wanderung entlang des Bliestal-Freizeitweges zum Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim mit spannenden Informationen zur Vogelvielfalt der Region.

Nach einer Mittagspause im Keltendorf mit der Einkehr in der römischen Taverne zu einem altrömischen Imbiss aus regionalen Produkten folgte der archäologische Rundgang. Die Schüler hatten die Möglichkeit, intensiv nachzufragen und nutzten sie ausgiebig. Die geringe Teilnehmerzahl, die die Veranstalter zunächst etwas bedauert hatten, stellte sich als Vorteil heraus.

Offensichtlich hat es den Jugendlichen in der kleinen Gruppe umso mehr Spaß gemacht.

Von den Betreuern und den Rotary-Clubs gab es viel Lob für die Teilnehmer, insbesondere wegen des großen Interesses und der großen Begeisterung für das Thema. Der Wunsch nach noch mehr Zeit fürs Erleben der Natur und das Kennenlernen regionaler Kultur und Köstlichkeiten kamen bei den Veranstaltern an. Da sowohl die Jugendlichen als auch die Eltern und Lehrer das durchdachte Programm und die Idee lobten, wird über eine Neuauflage des Rotary-Outdoor-Camps nachgedacht. Diesmal vermutlich mit begrenzter Teilnehmerzahl, denn mit der kleinen Gruppe ließen sich viele Aktionen intensiver gestalten.

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