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Mark Forster singt an diesem Freitag in Saarbrücken





Pfälzer Chart-Stürmer kommt ins Saarland
Mark Forster singt an diesem Freitag in Saarbrücken

29. November 2016, 02:00 Uhr
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Die Schirmmütze ist Mark Forsters Markenzeichen. Foto: Saarevent

Foto: Saarevent
Ob im Fernsehen bei „The Voice Kids“, als Synchronsprecher im Kino oder als Musiker – Mark Forster („Au revoir“, „Flash mich“) ist zurzeit sehr vielseitig aktiv. An diesem Freitag kommt der in Winnweiler/Pfalz geborene Sänger und Songschreiber um 20 Uhr in die Saarlandhalle, Saarbrücken. SZ-Mitarbeiter Marko Völke sprach vorab mit dem 32-Jährigen.

 

Winnweiler liegt ja in der Nähe des Saarlandes. Waren Sie früher auch manchmal im Saarland unterwegs?

Forster: Ja, klar. Ich war früher sehr oft mit meiner Schulband unterwegs. Da haben wir auch im Saarland gespielt: St. Wendel, Saarbrücken und so weiter. . . Wir waren Vorgruppe einer Band namens „Snailshouse“. Viele meiner Freunde sind auch zum Studieren nach Saarbrücken gegangen. Und manche von ihnen arbeiten jetzt dort.

 

Besuchen Sie noch regelmäßig Ihre Familie?

Forster: Wenn ich unterwegs bin oder Konzerte mache und diese in der Nähe liegen, dann fahre ich manchmal nach Hause.

 

Haben Sie auch typische „Pfälzer Eigenschaften“?

Forster: Selbst kann man das nur sehr schwer sagen. Da muss man andere Leute aus der Umgebung fragen. Aber ich bin FCK-Fan. Und wenn der FCK spielt, dann versuche ich, mir die Langfassung anzuschauen oder zumindest darüber zu lesen. Leider schaffe ich dies nicht so oft, wie ich das gerne würde. Und je länger ich in Berlin bin, desto mehr verfalle ich wieder zurück in den pfälzischen Dialekt.

 

Woran hat es gelegen, dass Sie in den vergangenen Jahren nicht live im Saarland aufgetreten sind?

Forster: Ich habe oft in Kaiserslautern gespielt, weil ich dort geboren wurde. Im Sommer sind wir dann in Winnweiler aufgetreten. Das ist ganz nah dran am Saarland, also hat sich ein weiteres Konzert innerhalb des Saarlandes in den vergangenen Jahren nicht ergeben. Daher wollte ich auch unbedingt wieder mal dort auf der Bühne stehen. Ich glaube, das letzte Mal war ich mit Kurt Krömer in Saarbrücken. Aber das ist schon lange her. Es wird also höchste Zeit, dass ich dort wieder vorbeischaue. Ich freue mich darauf.

 

Bei „The Voice Kids“ sind Sie schon die dritte Staffel dabei. Was unterscheidet die Talente, die in Ihr Team kommen, von denen, die bei den anderen Juroren landen?

Forster: Ja, meine sind natürlich immer besser (lacht). Die Top-Talente kommen natürlich immer zu mir, dem Titelverteidiger. Meine Gegner sind in diesem Jahr natürlich hart: Sascha ist dabei, Nena auch. Das ist nicht so einfach. Ich hoffe, dass Team Mark in diesem Jahr wieder gewinnt.

 

Auch bei der nächsten Staffel von „Sing meinen Song“ sind Sie dabei. Ist das nicht eine besondere Herausforderung, die Songs der Kollegen zu singen?

Forster: „Sing meinen Song“ ist eines der besten Formate, die es im deutschen Fernsehen gibt. Das ist total spannend. Erst einmal freue ich mich auf die eigene Sendung, wenn die ganzen tollen Künstler Songs von mir singen müssen. Und ich bin gerade in einer Phase, mich durch das Gesamtwerk aller Künstler durchzuhören und mir meine Songs zu wünschen, die ich hoffentlich in der Sendung singen darf.

 

Zudem haben Sie in der deutschen Fassung des Kinofilms „Trolls“ die Rolle von Justin Timberlake übernommen. War das eine Erfahrung, die Sie weiter ausbauen möchten?

Forster: Ja, das hat Spaß gemacht. Ich bin ein großer Fan von Animationsfilmen. Ich sehe mir diese gerne an. Darum habe ich mich sehr darüber gefreut. In Hollywood hat die Rolle Justin Timberlake gesprochen. Daraufhin hat man sich überlegt, wer die Rolle in Deutschland sprechen könnte. Und da fiel die Entscheidung relativ einstimmig, dass ich das sein werde.

 

Um die zahlreichen Projekte unter einen Hut zu bekommen, brauchen Sie sicher einen sehr gut durchstrukturierten Tag, oder?

Forster: Ja, ich habe mir das alles etwas anders vorgestellt. Als Musiker ist man da entspannter, aber es ist wahnsinnig viel los. Wirklich freie Tage sind sehr selten. Aber ich darf wunderschöne Sachen machen. Das gleicht das Ganze wieder aus. Ich habe jetzt meine neue Single „Chöre“, den Titelsong zu „Willkommen bei den Hartmanns“, veröffentlicht, der einer der vielversprechendsten deutschen Filme in diesem Jahr ist – mit unglaublich guten Schauspielern: Heiner Lauterbach, Senta Berger und anderen. Es ist wahnsinnig viel los. Viele gute Dinge passieren. Kurzum: Mir ist nicht langweilig. Und ich bin auch noch nicht kaputt. Das kann ruhig noch ein bisschen so weitergehen.



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