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Ein Quartier voller Hoffnung, Ideen und Begeisterung





Saarbrücken für Fortgeschrittene
Ein Quartier voller Hoffnung, Ideen und Begeisterung
02. Dezember 2016, 02:00 Uhr
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Ein Blick in die Mainzer Straße. Foto: Benny Dutka

Das Leben hat Humor. Der Mann, der an der Spitze derer steht, die für Leben im Quartier Mainzer Straße sorgen, ist Bestatter. Er leitet das Beerdingungsinstitut Pietät von Rüden, heißt Stefan Kohl und ist Vorsitzender des Vereins, den Geschäftsleute und Anwohner des Stadtquartiers Bleich- und Helwigstraße gegründet haben, um zu zeigen, dass es in unserer Stadt jenseits des St. Johanner Markts und des Nauwieser Viertels Leben gibt.

Und was für ein Leben! In keinem Viertel gibt es so viele Kulturveranstaltungen, sagt der Hotelier Gerd Leidinger. Er ist einer derer, die vor über einem Jahrzehnt die Initiative gegründet haben, aus der der Verein entstanden ist. Eine Initiative, die auch durch ihr Nachbarschaftsfest (das im kommenden Jahr wahrscheinlich durch ein kleines Weinfest ergänzt wird) und ihre Hoffeste bekannt geworden ist. Ein Verein, der nicht nur nach außen wirken will, sondern auch innerhalb des Quartiers „integriert“. „Wenn man sich zusammentut, dann passiert auch was“, ist Leidingers Erfahrung.

Dass im Quartier einiges bewegt worden ist, liege auch daran, dass es hier keine Filialisten gibt. Alle Läden seien von den Inhabern geführt, also von Menschen, denen es nicht egal ist, was um ihre Geschäfte herum passiert. Selbst das Edeka in der Mainzer Straße ist ein Familienbetrieb – und der Ort, an dem man sich trifft im Quartier. Dass durch eine „Panne in der Stadtplanung“ dort kein Wohnhaus, sondern ein Supermarkt entstanden ist, sei „ein Glücksfall“, schwärmt Leidinger.

Es ist die Vielfalt, die dieses Viertel ausmacht. Das dokumentiert der Verein seit dieser Woche mit einer Broschüre. Rund 40 Unternehmen stellen sich darin vor. 10 000 Exemplare wurden gedruckt. Gestaltet hat die Broschüre ein Unternehmen aus dem Quartier: die Agentur für regionales Marketing Quattropolis. Deren Chefin, Sarah Hofmann, will zweimal im Jahr eine neue Broschüre machen. Und hofft, dass immer mehr Unternehmen aus dem Quartier mitmachen.

Darüber würde sich auch Alexander Hauck vom Citymarketing freuen. Der ist nämlich ganz entzückt ob der Initiative aus dem Quartier. So eine Broschüre ist praktisch für Touristen, findet er. Und diese ganz besonders, weil sie die Menschen zeigt, die im Quartier Mainzer Straße etwas bewegen. „Ein Viertel braucht Persönlichkeiten“ , findet Hauck. Solche wie die Menschen aus dem Vereinsvorstand, Gerd Leidinger, Andrea Dumont vom Hotel Kaiserhof, die auch die Fruchteria betreibt – und eben den Bestatter Stefan Kohl.

Infos: E-Mail info@mainzerstrasse.saarland

mainzerstraße.saarland

 


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