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Bundesfamilienamt nimmt Antrag der Stadt für das Projekt an





Püttlingen
Mehrgenerationenhaus: Püttlingen erhält Geld vom Bund
Bundesfamilienamt nimmt Antrag der Stadt für das Projekt an

red,  01. Dezember 2016, 02:00 Uhr
Das in Püttlingen angestrebte Mehrgenerationenhaus wird nun vom Bund mit 30 000 Euro jährlich gefördert, weitere 10 000 Euro müssen aus anderen Kassen kommen. Ziel ist die Entwicklung gemeinsamer Standards.

Erfreuliche Nachricht für das Projekt „Mehrgenerationenhaus Püttlingen“. Der Antrag der Stadt zur Aufnahme in das neue Bundesprogramm „Mehrgenerationenhaus 2017 bis 2020“ beim Bundes-Familienministerium war erfolgreich, meldet die Stadtverwaltung.

Die Förderhöhe für Neubewerber beläuft sich auf jährlich 40 000 Euro. Davon sind 30 000 Euro vom Bund, weitere 10 000 Euro müssen nach Auskunft der Stadtverwaltung von der Kommune, dem Landkreis oder dem Land kommen. Ziel des Bundesprogramms, das schon etwa 450 bestehende Mehrgenerationenhäuser in ganz Deutschland fördert, sei, die Entwicklung, Erprobung und Einführung von gemeinsamen Qualitätskriterien für die künftige Arbeit aller Mehrgenerationenhäuser zu entwickeln und zu fördern.

Der erste Beigeordnete Christian Müller (CDU) zeigte sich in einer ersten Reaktion erfreut: „Wir haben uns um die Aufnahme in das Bundesprogramm Mehrgenerationenhäuser beworben, weil wir Püttlingen als soziale Stadt weiterentwickeln wollen. In Zeiten des demografischen Wandels, mit seinen Auswirkungen auf nahezu alle Bereiche des Lebens, wird unser Mehrgenerationenhaus einen wichtigen Beitrag zu einem gewinnbringenden Miteinander der Generationen in unserer Stadt leisten.“

Mehrgenerationenhäuser sind zentrale Begegnungsorte, an denen das Miteinander von Alt und Jung aktiv gelebt werden soll. Sie sollen Raum für gemeinsame Aktivitäten bieten und für ein neues nachbarschaftliches Miteinander sorgen.

Im Idealfall helfen Jüngere Älteren und umgekehrt. Das Zusammenspiel der Generationen bewahre Alltagskompetenzen sowie Erfahrungswissen, fördere Integration und stärke den Zusammenhalt zwischen den Menschen. Zudem seien Mehrgenerationenhäuser als „Offener Treff“ zu verstehen, der allen Menschen vor Ort zur Verfügung stehe, heißt es.

Auch die saarländische Sozialministerin Monika Bachmann (CDU) ist von dem Konzept der Mehrgenerationenhäuser überzeugt: „In einer immer älter werdenden Gesellschaft, geprägt von demografischen Veränderungen, ist es wichtig, den Zusammenhalt der Generationen zu erhalten und zu fördern. Für mich heißt Familienpolitik auch immer Generationenpolitik.“

mehrgenerationenhaeuser.de



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