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Künstlerin Monika Kempf zeigt ihre neuen Werke im Kulturbahnhof





Püttlingen
Goldsucher-Erlebnisse in Püttlingen
Künstlerin Monika Kempf zeigt ihre neuen Werke im Kulturbahnhof

Von  Carolin Merkel, 
19. Oktober 2016, 02:00 Uhr
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Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer, Hans-Peter Himbert von der Volksbank Westliche Saar plus sowie die Püttlinger Künstlerin Monika Kempf bei der Eröffnung der Ausstellung „Gold im Überfluss“. Foto: cim
Das Kulturforum Köllertal zeigt in seiner aktuellen Ausstellung Werke der Püttlinger Künstlerin Monika Kempf. Unter dem Titel „Gold im Überfluss“ sind ihre neuen Arbeiten in Acryl und echtem Gold zu bewundern.

Passender gekleidet als Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), nämlich mit goldener Jacke und goldenen Schuhen, dazu an einem goldenen Oktobersonntag, hätte man nicht zur Ausstellungseröffnung im Bistro des Püttlinger Bahnhofs erscheinen können. „Gold im Überfluss“ lautet der Titel der Ausstellung der Püttlinger Malerin Monika Kempf „im schönsten Ausstellungsort im Saarland“, wie Kramp-Karrenbauer meinte.

Und golden glänzte es am Sonntag im Bistro, wohin man blickte. Neben passender Kleidung und Goldschmuck lockten auch goldene Kugeln und Taler den Gaumen, selbst die Häppchen nach den offiziellen Reden waren mit Blattgold verziert. Die Faszination „Gold“, die dem Sonnenlicht und seiner Wirkung so ähnlich ist, hat es Kempf auf ihrem künstlerischen Weg, der sich immer wieder durch Experimente auszeichnet, angetan.

Auf 30 Werken zerfließt das Gold dabei aber nicht, wie es der Titel vermuten ließe, im Überfluss, sondern ist vielmehr gekonnt dosiert. Für Annegret Kramp-Karrenbauer, die ihrer Freundin nicht nur den Wunsch, diese Jacke zu tragen erfüllte, sondern auch sehr gerne ein Grußwort sprach, steht Gold stellvertretend für die Güter dieser Welt. Doch nicht allein davon wie viel man besitzt, sondern vielmehr davon, wie diese Güter verteilt sind, ist die Laudatorin überzeugt, hängt das Glück der Gesellschaft ab. „Auch uns hier und unsere Lebensqualität betrifft es ganz aktuell, wenn die Güter ungerecht verteilt sind“, mahnte sie.

Das gerechte Verteilen, das wünscht sie sich, die Werke von Kempf seien ein gelungenes Beispiel dafür. „Hier kann der Betrachter erfahren, wie eine harmonische Verteilung gelingen kann“, sagte sie und legte allen Kunstinteressierten einen Ausflug in die goldene Welt der Künstlerin nahe: „Ich hoffe, sie kommen ins Grübeln und ziehen ihre richtigen Schlüsse.“

Einen Ausflug in die Finanzwelt, die ohne Gold nicht denkbar wäre, unternahm Hans-Peter Himbert von der Volksbank Westliche Saar plus. Er zeigte sich froh darüber, dass die Künstlerin das Gold nicht eingegraben und versteckt hält, sondern es „dem Betrachter in ihren Arbeiten vor Augen führt“. Schließlich war es an der Künstlerin selbst, ein paar einführende Worte zu ihrem neuen Schaffen zu finden. Sichtlich erfreut über den großen Zuspruch, den ihre Einladung zur Vernissage fand, verriet sie nur so viel: „Wer mich kennt, weiß, wie unkonventionell und experimentierfreudig ich arbeite. Nach vielen Versuchen ist es mir gelungen, fließendes Gold und Acryl zu verbinden, oft hilft mir dabei ein hohler Holunderast“, sagte sie.

Auf ihren Werken, die von Einfall der Sonnenstrahlen oder auch von einer künstlichen Lichtquelle leben, finden sich Anlehnungen an die Träufeltechnik, aber auch sie bestechen durch eine überfließende Fülle an Gold. „Ich wünsche den Betrachtern vor allem eine Menge Goldsucher-Erlebnisse“, erklärte Kempf vor den Gästen in Püttlingen.

Zum Thema:

Auf einen Blick Die Ausstellung „Gold im Überfluss“ mit 30 Werken der Püttlinger Malerin Monika Kempf in Zusammenarbeit mit dem Kulturforum Köllertal ist bis zum 9. Februar im Bistro-Restaurant des Bahnhofs in Püttlingen zu sehen. Die Kunstwerke sind auch zu kaufen. Öffnungszeiten: montags bis freitags sowie sonntags von 11 bis 14 Uhr und ab 17 Uhr, samstags ab 17 Uhr, mittwochs Ruhetag. Weitere Informationen bei Monika Kempf, Telefon (0 68 98) 6 73 89. cim


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