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Autos auf der A8 verursachen ohrenbetäubenden Krach Am Hirtenberg





Lummerschied
Lärm von Autobahn peinigt Bürger
Autos auf der A8 verursachen ohrenbetäubenden Krach Am Hirtenberg

Von  Fred Kiefer, 
29. November 2016, 02:00 Uhr
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Unten die A8, oben im Hintergrund beginnt die Wohnbebauung Am Hirtenberg in Lummerschied. Anwohner fordern eine Lärmschutzwand. Auf der Brücke Ortsvorsteher Michael Jakob. Foto: aki

Foto: aki
Bewohner aus dem oberen Teil der Straße Am Hirtenberg in Lummerschied klagten über den „unzumutbaren“ Lärm, dem sie täglich durch die nahe A8 ausgesetzt sind. Ortsvorsteher Michael Jacob bat die Gemeinde Heusweiler, eine Lärmpegelmessung zu beantragen.

Die Straße Am Hirtenberg im Heusweiler Ortsteil Kutzhof-Lummerschied ist eine steil ansteigende Wohnstraße zwischen Köllertalstraße und Hochstraße. Etwa 30 bis 40 Meter nach der Wohnbebauung führt eine Brücke in rund 15 Meter Höhe über die Autobahn 8. Die Fahrbahn steigt aus Richtung Heusweiler her an, so dass dort einige Lkw-Fahrer sogar zurückschalten müssen.

Bei einem nachmittäglichen Ortstermin mit Ortsvorsteher Michael Jakob konnten wir dieser Tage den Lärm, der von der Autobahn zur Straße Am Hirtenberg herüberschwappt, mit eigenen Ohren hören – Lärm, der nicht nur den Schlaf raube, sondern sogar den Blutdruck ansteigen lasse, wie Anwohner Ralph Scherer berichtet.

Der Ortsvorsteher meinte beim Ortstermin: „Im Moment passieren, im Gegensatz zu anderen Tageszeiten, wenige Fahrzeuge den Abschnitt“.

Laut Verkehrsmengenkarte des Landesbetriebes für Straßenbau (LFS) von 2012 waren es damals 31 350 Fahrzeuge innerhalb von 24 Stunden, darunter 2839 Lkw. Obwohl an diesem Dienstag das Fahrzeugaufkommen nicht so hoch war, konnte ein Gespräch nur stattfinden, wenn zwei Personen dicht nebeneinander standen.

Ortsvorsteher und Bürger beratschlagten die weitere Vorgehensweise zur Entlastung der Anwohner. Eine Lärmpegelmessung, so Jakob, solle als Grundlage für weitere Maßnahmen dienen. Den Antrag dazu habe er „vor einigen Wochen im Heusweiler Rathaus abgegeben“. Es wurden weitere Vorschläge diskutiert, doch letztlich waren sich alle einig, dass nur eine Lärmschutzwand Abhilfe bringen könne.

Anwohner Ralph Scherer berichtete, dass ein Aufenthalt auf der Terrasse seines Hauses wegen des Lärms kaum möglich sei und dass er und seine Frau das Schlafzimmer in die untere Etage verlegt hätten, denn in der oberen Etage sei an Schlaf nicht mehr zu denken.

 

Gerhard Obermann schilderte, er leide am stärksten unter dem „Palaver“, wie er den Lärm bezeichnet. Denn sein Haus steht am nächsten zur Autobahn. Er berichtet: „Manchmal muss man selbst im Haus schon schreien, um sich zu verständigen. So kann es einfach nicht weitergehen.“

 



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