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Gerätehaus wird für gut 250 000 Euro modernisiert und erweitert





Heusweiler
Holzer Wehr darf sich freuen
Gerätehaus wird für gut 250 000 Euro modernisiert und erweitert

Von  Fredy Dittgen, 
01. Dezember 2016, 02:00 Uhr
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Das Feuerwehrgerätehaus in Holz ist zum Teil in das Dorfgemeinschaftshaus (im Bildhintergrund) integriert und zum Teil angebaut. Foto: Fred Kiefer Foto: Fred Kiefer
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Manfred Schmidt
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Reiner Zimmer

Das Holzer Feuerwehrgerätehaus ist nicht mehr zeitgemäß. Das soll sich ändern. Neue Umkleideräume mit Duschen sind ebenso geplant wie ein Werkstattraum und ein Schulungsraum mit integrierter Küche.

Die Gemeinde Heusweiler investiert weiter in die Feuerwehr. Nachdem Rat und Verwaltung den Bau neuer Gerätehäuser in Hirtel und Kutzhof in Auftrag gegeben haben, stimmte der Gemeinderat jetzt auch der Sanierung und Erweiterung der Holzer Unterkunft zu.

Wolfgang Klein, Architekt im Heusweiler Bauamt, stellte die Pläne im Rat vor. Die Substanz des Holzer Feuerwehrgerätehauses sei noch „in relativ gutem Zustand“, sagte Klein, alles andere jedoch entspreche nicht den Anforderungen. „Es besteht dringender Handlungsbedarf“, betonte Klein und nannte Beispiele: Mangels geeigneter Umkleideräume müssen sich die 25 Holzer Feuerwehrmänner und die beiden Feuerwehrfrauen in einem schmalen Flur umziehen. „Ich weiß gar nicht, wie die das die ganze Zeit gemacht haben“, staunte Klein. Es gibt keine Damenumkleide, keine Dusch- und Waschmöglichkeiten, keine Dekontaminationsschleuse und keinen Werkstattraum. Außerdem ist die Fahrzeughalle für das neue Feuerwehrauto, das angeschafft werden soll, zu klein. „Eins wird hier sehr schnell klar: So kann ein Feuerwehrgerätehaus, das eine gemeindliche Pflichtaufgabe im Brandschutzbereich hat, gemäß den gesetzlichen Vorgaben nicht betrieben werden“, sagte Klein.

Die Missstände werden beseitigt: Das rund 168 Quadratmeter große Gerätehaus erhält einen 96 Quadratmeter großen Anbau. Der Löschbezirk soll nach Abschluss der Arbeiten über ein Gerätehaus, das den gesetzlichen Anforderungen entspricht, verfügen. Also mit getrennten Herren- und Damenumkleideräumen, mit Duschen, einer Dekontaminationsschleuse, einem Werkstattraum für Wartungs- und Reparaturarbeiten, ein Lager sowie einem Schulungsraum mit integrierter Küche. Zudem wird die Fahrzeughalle von 7,50 Meter auf zehn Meter vergrößert. 258 000 Euro kostet die Baumaßnahme. 120 000 Euro erhält die Gemeinde über eine Bedarfszuweisung des Landes, 18 000 Euro steuert die Feuerwehr an Eigenleistungen bei.

Einstimmig gab der Rat grünes Licht. Manfred Schmidt (CDU): „Das Holzer Feuerwehrgerätehaus ist seit Jahren absolut nicht mehr zeitgemäß. Wir alle gemeinsam wollen unsere Feuerwehren stützen. Mit diesem dritten Projekt nach Hirtel und Kutzhof kommt der Rat diesem Ziel näher.“ Reiner Zimmer (SPD) erklärte: „Jedem ist auf Grund des demografischen Wandels klar, dass es nicht mehr einfach ist, Mitglieder für die Feuerwehr zu bekommen. Erst recht nicht, wenn der Gebäudezustand eigentlich unzumutbar ist.“

Zum Thema:

Hintergrund Zwei Tage vor der Gemeinderatssitzung hatte der Holzer Ortsrat den Plänen des Bauamtes geschlossen zugestimmt. Stefan Meier (CDU), zugleich Löschbezirksführer in Holz, sagte, dass in den letzten Jahrzehnten im Feuerwehrbereich in Holz nichts mehr gemacht worden sei. „Die DIN regelt, wie ein Feuerwehrgerätehaus gebaut sein muss. Von dieser DIN ist bei unserem Gerätehaus nichts zu erkennen“, betonte Meier. Deshalb sei er froh und dankbar, dass jetzt endlich etwas unternommen werde. dg



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