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Premiere im Erlebnisbergwerk Velsen: Nur die Lampen auf den Helmen waren an, dazu gab's fröhliche Musik





Großrosseln
Kinder suchten Ostereier unter Tage
Premiere im Erlebnisbergwerk Velsen: Nur die Lampen auf den Helmen waren an, dazu gab's fröhliche Musik

Von  Rolf Ruppenthal, 
07. April 2015, 00:00 Uhr
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Im Dunkel des Erlebnisbergwerkes Velsen machten sich diese kleinen und großen Besucher auf die Suche nach Ostereiern. Fotos: Rolf Ruppenthal
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Fündig geworden: Dieser junge Mann entdeckte eines der Nester, in denen der Osterhase seine Leckereien versteckt hatte.
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Auch die Maschinen unter Tage fanden großes Interesse.
Der Andrang war überraschend groß: Schon um zehn Uhr standen die Kleinen mit ihren Eltern Schlange vor dem Eingang, als der Verein „Erlebnisbergwerk Velsen“ dort zur Ostereiersuche unter Tage geladen hatte.
Der Osterhase hatte sich in diesem Jahr ein ganz besonderes „Nest“ ausgeguckt: Erstmals gab es eine Ostereier-Suchaktion für Kinder im Erlebnisbergwerk Velsen. Und damit diese Sache nicht ganz so einfach wurde, ließ man kurzerhand das Licht aus. Um den Kindern die Angst zu nehmen, gab es fröhliche Osterhasenmusik. Und dann hatte jeder Besucher, ob klein oder groß, ja auch noch seinen Helm mit der dazugehörigen Kopflampe. Volker Etgen und seine zahlreichen Helfer hatten Schwerstarbeit zu leisten. Bereits zum Auftakt um zehn Uhr standen die Kleinen mit ihren Eltern Schlange. Mit der Besucherresonanz zeigte sich der Vorsitzende des seit 2011 bestehenden Vereins „Erlebnisbergwerk Velsen“ sehr zufrieden, weniger mit den Wartezeiten für die Besucher. „Eine gelungene Premiere“, sagte er. „Aber für das nächste Jahr müssen wir schauen, wie wir das Ganze noch besser organisiert bekommen“, fügte er selbstkritisch und lernwillig hinzu. Langeweile bekam trotzdem keiner: Zu viel Neues und Ungewohntes gab es für die zahlreichen kleinen und großen Besucher auf dem Bergwerksgelände mit seinen zahlreichen Ausstellungsmaschinen zu bewundern. Zudem herrschte eitel Sonnenschein. Und alle Viertelstunde rückte eine neue Gruppe durch den Stollenmund ins Dunkel des Erlebnisbergwerks nach, nicht ohne eine entsprechende Einweisung und die notwendige Sicherheitsausstattung. Dann erlebten die kleinen und großen Besucher eine ausführliche Führung durch das Bergwerk mit kompetenten Informationen aus berufenem Munde. Alle Gruppenführer kennen das Leben unter Tage aus eigener jahrelanger Erfahrung. Und zwischendurch wartete im Dunkel an besonders exponierten Stellen ein Osternest mit Süßigkeiten für die Kinder. Für die, die sich nicht schickten, drohte Volker Etgen „Eierkohle“ an, aber das war gar nicht notwendig, denn im Dunkeln hielten sich die Kinder dicht bei Mama und Papa. Lediglich der eine oder andere „große“ Besucher schnappte sich ein Original-Kohlenosterei, um es als authentisches Souvenir von einem ganz besonderen Osterausflug mitzubringen. Die vielen Kinder zeigten sich nach der einstündigen Führung tief beeindruckt, hatten sie doch noch nie eine Kohlengrube von innen gesehen, geschweige denn mit allen Sinnen erleben können. Die sechsjährige Alisha aus Püttlingen konnte es gar nicht fassen, dass sie in „tiefster Gangart“ über das Förderband klettern durfte.

Und ihre 13-jährige Schwester Joelle denkt jetzt ernsthaft darüber nach, ihren nächsten Geburtstag im Erlebnisbergwerk zu feiern. Das ist nämlich eines der ganz exklusiven Angebote, mit dem der Verein in Velsen aufwarten kann. Für den Vater der beiden war es ein besonderes Bedürfnis, seine Familie am Ostersonntag zum Erlebnisbergwerk nach Velsen zu chauffieren, hatte er hier doch seine Ausbildung als Bergmann absolviert.

Trotz des oder gerade wegen des großen Andrangs war Etgen in den Mittagstunden froh, die vielen kleinen und großen Besucher sicher und unbeschadet durchs Besucherbergwerk geschleust zu haben.

„Ein Riesenerfolg“, freute sich der Vorsitzende der Vereins „Erlebnisbergwerk Velsen“; er sei froh, so viele tatkräftige Helfer vor Ort gehabt zu haben, sagte er. „Das gab es noch nie“, sagte Etgen stolz„Ostereiersuchen in einem Bergwerk, das ist vielleicht sogar auf der ganzen Welt einzigartig.“


 



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