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Hoffnungen in Dorf im Warndt enttäuscht – Großrosseler Gemeinderat beschließt Investitionsprogramm





Großrosseln
Streit um Fußballplätze geht weiter
Hoffnungen in Dorf im Warndt enttäuscht – Großrosseler Gemeinderat beschließt Investitionsprogramm

Von  Thomas Annen, 
29. November 2016, 02:00 Uhr
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Seit Jahren in der Debatte: Emmersweilers maroder Sportplatz. Auch die Fußballer in Dorf im Warndt und Naßweiler möchten, dass ihre Plätze erneuert werden. Foto: Ruppenthal

Foto: Ruppenthal
Eine Erneuerung der drei Hartplätze in der Gemeinde Großrosseln in der Reihenfolge Dorf im Warndt, Emmersweiler und Naßweiler war vorgesehen. Nun geht die Debatte im Rat aber in eine weitere Runde.

Bei den Vorberatungen im Hauptausschuss waren offensichtlich alle Fragen geklärt worden. Einstimmig und ohne Diskussion verabschiedete der Großrosseler Gemeinderat am Donnerstagabend das Investitionsprogramm der Gemeinde für die Jahre 2016 bis 2020.

Kämmerer Daniel Albert erläuterte die Eckpunkte. Der Kernhaushalt hat 2017 ein Investitionsvolumen von rund 2,1 Millionen Euro, die Kreditaufnahme beträgt voraussichtlich 707 000 Euro. Investiert werden soll im kommenden Jahr unter anderem in den Umbau des Feuerwehrgerätehauses Dorf im Warndt und die Erneuerung der Schulturnhalle in St. Nikolaus. Die Veranstaltungsstätte, die ans Clubheim des SV Karlsbrunn angebaut wird, belastet den Gemeindehaushalt nicht. Sie wird über Zuschüsse finanziert.

Die Hoffnung der Fußballer aus Dorf im Warndt auf eine schnelle Erneuerung ihres Sportplatzes erfüllt sich nicht. In dem Programmentwurf, der in den Ortsräten beraten wurde, war noch vorgesehen, diese Maßnahme 2017 umzusetzen. Die Hartplätze in Emmersweiler und Naßweiler sollten dann 2019 beziehungsweise 2020 an die Reihe kommen. Die Mittel wurden auf Antrag der SPD aus dem Investitionsprogramm gestrichen. Angestrebt wird nun eine konzeptionelle Lösung auf der Basis des Gemeindeentwicklungskonzeptes. Über die Zukunft der drei Hartplätze in der Gemeinde diskutiert der Rat bereits seit vielen Jahren.

Eine weitere Änderung zum ursprünglichen Entwurf: Für die Verschönerung von Ortseingängen und öffentlichen Plätzen in der Gemeinde werden 2017, 2018 und 2019 jeweils 25 000 Euro eingestellt. Dabei hofft die Verwaltung auf Zuschüsse aus dem europäischen Leader-Förderprogramm in Höhe von 18 000 Euro pro Jahr.

Die Sonderrechnung Abwasser wurde ebenfalls verabschiedet. Gut zwei Millionen Euro will die Gemeinde im kommenden Jahr in ihr Kanalnetz investieren, für 2,1 Millionen Euro sollen Kredite aufgenommen werden. Geplant sind Kanalerneuerungen unter anderem in der Robert Koch-Straße/Bertholdstraße in Dorf im Warndt, in der Wiesenstraße in Emmersweiler und in der Naßweiler Straße Am Kirchberg. Ob die beschlossenen Investitionen realisiert werden, hängt davon ab, ob der auf der Grundlage der Zahlen erarbeitete Haushalt genehmigt wird. Er soll im Dezember verabschiedet werden. Kämmerer Albert zeigte sich skeptisch: Er glaubt „eher nicht“, dass die Kommunalaufsicht grünes Licht gibt.

Während der Sitzung präsentierte die Verwaltung auch die Ergebnisse einer verkehrstechnischen Untersuchung im Bereich der Bahnhofstraße. Rund um die Eisenbahnüberführung gibt es mehrere Zufahrten zu Einkaufsmärkten. Die Lage ist unübersichtlich, der Verkehr nicht klar strukturiert. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen. Ein Kreisel im Bereich von DM-Drogeriemarkt und Deichmann-Schuhgeschäft könnte die Problematik entschärfen. Eine Verkehrsregelung per Ampelanlage macht aus Sicht der Verwaltung keinen Sinn.

Die große Lösung sieht sogar einen Doppelkreisel vor. Dafür müsste jedoch die Eisenbahnbrücke und der Bahndamm Richtung Emmersweiler zurückgebaut werden. Das Gutachten wird nun den Fraktionen zur Verfügung gestellt.



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