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DJK Bildstock trifft heute auf FC Homburg, FCS in Quierschied auf Palatia Limbach





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Pokalkracher auf engstem Raum
DJK Bildstock trifft heute auf FC Homburg, FCS in Quierschied auf Palatia Limbach

Von  Patric Cordier, 
19. Oktober 2016, 02:00 Uhr
Die DJK Bildstock befindet sich in der Fußball-Saarlandliga im Abstiegskampf. Daher kann sich Trainer Björn Klos auf das Pokalspiel gegen den FC Homburg nicht freuen. Limbach hat ein „Heimspiel“ in Quierschied.

Heute Abend um 19 Uhr haben die Fußball-Freunde die Qual der Wahl, denn mehr Saarlandpokal auf engstem Raum geht kaum. Die Regionalligisten FC Homburg und 1. FC Saarbrücken treffen in der zweiten Hauptrunde in rund fünf Kilometer Entfernung auf den FC Palatia Limbach und die DJK Bildstock. Saarlandligist Bildstock hat dabei gegen den FCH „echtes Heimrecht“.

„Für den Verein ist das sicher eine gute Sache. Aber für uns als sportlich Verantwortliche muss eigentlich unser ganzes Augenmerk klar auf das Liga-Spiel am Sonntag gegen Mettlach gerichtet sein“, sagt Bildstocks Trainer Björn Klos, der sich mit seiner Mannschaft nach der 2:0-Derbyniederlage in Friedrichsthal tief im Abstiegskampf befindet. Für einen Bildstocker ist es ein Wiedersehen mit dem Ex-Club: Fabio di Dio Parlapoco. Der 27-Jährige Torjäger trug von 2008 bis 2011 das grün-weiße Trikot.

„Fabio hatte die letzten Wochen Probleme mit der Wade, aber er ist ein absolutes Vorbild, was Einsatz und Wille angeht“, sagt Klos und ergänzt: „Auch wenn es jetzt für viele komisch klingt: Echte Vorfreude auf den Vergleich mit den Homburger Profis kommt bei mir derzeit nicht auf.“

Etwas kurios ist auch die Situation in Quierschied. Denn die Saarlandliga-Aufsteiger von der Sportvereinigung selbst wollen in Thalexweiler weiterkommen. Im Stadion Franzenhaus aber wird trotzdem gespielt. Weil der neue Kunstrasen des FC Palatia Limbach nicht rechtzeitig fertig geworden ist, der Naturrasen über keine Flutlichtanlage verfügt und man in der unmittelbaren Nähe keinen geeigneten Ausweichplatz gefunden hat, weicht der Nordost-Verbandsligist mit dem Spiel gegen den FCS nach Quierschied aus. Denn auch ein Tausch des Heimrechts war unmöglich. In Völklingen (wo der FCS ja während des Umbaus des Ludwigsparkstadions seine Heimspiele austrägt) trifft Röchling im Oberliga-Duell auf Borussia Neunkirchen.

Quierschied übernimmt den Verkauf im Stadion, Limbach erhält das Eintrittgeld abzüglich der Kosten für Schiedsrichter, Sicherheitsdienst und zusätzlichem Toilettenwagen. Mit dieser Regelung sind beide Vereine sehr glücklich. „Quierschied ist ein guter Partner. Schade, dass der FCS in Elversberg verloren hat, sonst wäre die Euphorie dort noch größer, und es kämen noch mehr Fans. Wir hoffen auf 500 bis 1000 Zuschauer. Ich denke nicht, dass wir an einem anderen Austragungsort mehr haben würden“, sagt Limbachs Vorsitzender für Marketing, Rudolf Klaus, „sportlich ist es für unsere Jungs vielleicht das Spiel ihrer Karriere. Sie werden versuchen, den FCS so lange es geht, zu ärgern“.

Bis auf die Langzeitverletzten ist Limbach komplett, der Verein setzt drei Busse zum Transport der eigenen Anhänger ein. Der FCS nimmt den Gegner aber nicht auf die leichte Schulter. „Wir wollen weit kommen“, betont Trainer Dirk Lottner. Definitiv nichts wird aus dem Familienduell Ogorodnik. Während Vater Alexander als Limbacher Trainer an der Außenlinie stehen wird, gehört Sohn Andrej aus der Regionalliga-U19 des FCS nicht zum Kader der Blau-Schwarzen. >alle Spiele siehe



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