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TuS Herrensohr besiegt DJK Nieder-Olm mit 93:77





Dudweiler
„Ram“ in Traumform und eine Monster-Defensive
TuS Herrensohr besiegt DJK Nieder-Olm mit 93:77

Von  David Benedyczuk, 
30. November 2016, 02:00 Uhr
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Shreeraman Ponpathirkoottam (rechts) war von den Nieder-Olmern nicht zu halten. Der Inder erzielte 38 Zähler – und sagte: „Wenn ich ehrlich bin, war das mein bestes Spiel für Herrensohr.“ Foto: Wieck

Foto: Wieck
Basketball-Oberligist TuS Herrensohr hat dank einer starken Defensivleistung den zweiten Sieg in Folge eingefahren. Angeführt vom überragenden Shreeraman Ponpathirkoottam bezwang der Aufsteiger die DJK Nieder-Olm mit 93:77.

Aufsteiger TuS Herrensohr hat eine Woche nach dem 70:62-Erfolg im Saarderby in der Basketball-Oberliga bei der SG Roden/Dillingen II am vergangenen Sonntag sein Heimspiel gegen die DJK Nieder-Olm mit 93:77 (47:31) gewonnen. Überragender Spieler war Shreeraman Ponpathirkoottam, der vor knapp 150 Zuschauern im Sportzentrum Dudweiler 38 Zähler erzielte.

„Wenn ich ehrlich bin, war das mein bestes Spiel für Herrensohr“, sagte der Inder Ponpathirkoottam, der in Saarbrücken Informatik studiert und im dritten Jahr für Herrensohr spielt. „Ram“, wie der 26 Jahre alte Publikumsliebling gerufen wird, rückte die Mannschaftsleistung des Aufsteigers in den Vordergrund: „Wir wussten, dass wir gegen Nieder-Olm vor allem gut verteidigen müssen. Das ist uns gelungen. Und das hat es uns sehr viel leichter gemacht“, lobte der Topwerfer, der mit seinem Auftritt Nieder-Olms William Barber, den mit im Schnitt 34,8 Punkten überragenden Punktesammler der Oberliga, in den Schatten stellte. Der Kanadier erzielte zwar 32 Punkte, kam gegen die Gastgeber aber nicht wie sonst zur Entfaltung.

„Wir haben eines unserer besten Spiele der Saison gezeigt. Wir sind durch unsere starke Manndeckung immer wieder zu schnellen Umschaltsituationen gekommen“, lobte TuS-Trainer Martin Schmidt. Nach dem ersten Viertel lag seine Mannschaft mit 28:13 in Führung. In der zweiten Hälfte schien es mehrfach so, als könnten die Gäste herankommen. So stand es vor dem Schlussabschnitt 63:54. Doch trotz großer Personalsorgen – Philipp Schüssler fehlt wohl noch 14 Tage wegen einer Oberschenkelzerrung, Dominik Schneider hat einen Nasenbeinbruch, Jerome Boinquet fällt mit Knieverletzung lange aus und Michael Kaicher verletzte sich im Spiel gegen Nieder-Olm früh – hielten Herrensohrs Kräfte. Und die „Monster-Defensivleistung“, die Schmidt anpries, konnte bis zum Ende abgerufen werden. Hinter einem „Ram in Traumform“ (Schmidt) punkteten Philip Spengler (15 Zähler) und Christoph Heyer (14) ebenfalls zweistellig.

Nach dem fünften Sieg im zehnten Spiel belegt Herrensohr Tabellenplatz sieben. Am kommenden Sonntag um 18 Uhr geht's zum punktgleichen Sechsten BBC Rockenhausen.




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