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Ausstellung mit Schnauzern und Pinschern im Dudweiler Schützenhaus





Dudweiler
Quirlig, robust und energiegeladen
Ausstellung mit Schnauzern und Pinschern im Dudweiler Schützenhaus

Von  Petra Pabst, 
29. November 2016, 02:00 Uhr
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Hans Lange, der Vorsitzende des Pinscher- Schnauzer-Klubs, und Karin Legendre präsentieren hier den Affenpinscher Utrillo von den kleinen Strolchen. Foto: Jörg Jacobi

Foto: Jörg Jacobi
Wer die Pinscher- und Schnauer-Ausstellung in Dudweiler besuchte, konnte schöne und auch seltene Tiere bewundern. Die SZ erfuhr viel über die ganz Großen und die Winzlinge, die die Schau bevölkerten.

Es erinnert an eine Casting-Show. Wer macht das Rennen, wird Klubsieger, Rassebester oder gar Champion? Wird es „Infinity von der Gänsweide“ oder gar „Comtessa Glory of Romance“? Vielleicht ist es aber doch Multi-Champion „Utrillo von den kleinen Strolchen“. Letzerer ist übrigens ein Affenpinscher, der Einzige seiner Art an diesem Tag und ein höchst selten anzutreffender Zeitgenosse. „In Deutschland kamen im letzten Jahr gerade einmal 25 Welpen zur Welt“, erzählt Hans Lange, der 1. Vorsitzende des Pinscher-Schnauzer-Klubs 1895, Ortsgruppe Saarbrücken. Aus weiten Teilen Deutschlands und dem angrenzenden Ausland waren über 60 Vierbeiner mit ihren Zweibeinern angereist. Entsprechend munter war das Treiben im Dudweiler Schützenhaus bei der Schnauzer- und Pinscher-Ausstellung am 1. Advent. Der Preisrichter kam aus Italien und begutachtete die Hunde sehr genau. Haltung, Stand, Kopfform, Typ, Rute – alles wird bewertet und nur wer im Gesamtbild überzeugt, erhält die begehrte Note „Vorzüglich“ und hat Chancen auf einen Pokal oder Titel. Vertreten waren Hunde von der Babyklasse bis zum „Veteranen“. Auch verschiedene Anwartschaften wie „Klubsieger“ oder „Deutscher Champion“ konnten erworben werden. Das erfüllt die Halter nicht nur mit Stolz, sondern erhöht die Chancen, vom VDH, dem Verband für das deutsche Hundewesen, offiziell zur Zucht zugelassen zu werden. Denn nur mit „Vorzüglich“ oder „Sehr gut“ bewertete Hunde dürfen hierfür herangezogen werden. „Der Schnauzer ist eine alte deutsche Rasse“, erzählt Hans Lange, „sie wurden auf Bauernhöfen besonders gern gehalten, um Ratten und Mäuse fern zu halten.“ „Wir mögen besonders an Schnauzern, dass sie so lebendig und energiegeladen sind. Sie altern in ihrem Wesen kaum, sondern erhalten sich auch im Alter ihr jugendliches Wesen. Das steckt an“, finden Christian Müller und Sabine Fischer, die aus Bensheim angereist sind.

Ihre Vierbeiner haben die Wertung bereits hinter sich und liegen tiefenentspannt in ihren Boxen. Die kleineren Zwergschnauzer wuseln munterer durch den Saal. Die acht Pinscher sind heute in der Unterzahl. Lediglich vier Zwergpinscher und drei Deutsche Pinscher vertreten ihre Rasse und stehen 56 Zwerg-, Mittel- und Riesenschnauzern gegenüber. Etwa Zwergpinscher Kiara Krümel, die mit Familie Heer aus Bissingen bei Stuttgart angereist ist. Claudia Heer schätzt an ihrem Hündchen das anhängliche Wesen. Vielfach suchen sie die Nähe ihres Menschen. Aber sie sind auch erstaunlich robust und ausdauernd. „Es gibt sogar Ausdauerprüfungen, bei denen Pinscher locker mithalten. Dabei laufen sie zehn Kilometer neben einem Radfahrer her und sind hinterher noch zum Spielen aufgelegt“ erzählt Karsten Heer. Und dann ist da natürlich der liebenswerte „Utrillo“, der kleine, seltene Affenpinscher. Sagenhafte 18 Titel hat er schon geholt. Tatsächlich sieht er mit seinem etwas vorgeschobenen Unterkiefer und dem struppigen Fell ein wenig aus wie ein Mix aus Schnauzer, Äffchen und Löwe. „Ich kenne keinen Hund, der so fröhlich und gewitzt ist, und ich bedaure heute, dass ich erst so spät zu dieser wunderbaren Rasse gestoßen bin“, sagt Hans Lange, „es sind tolle Familienhunde.“ Wo seine Hunde nachts schlafen dürfen? „Das verrate ich nicht“ sagt er und lacht. Eine reich bestückte Tombola rundete die Ausstellung ab. Sämtliche Spenden wurden von den rund 90 Vereinsmitgliedern bereit gestellt. Mit dem Hauptgewinn, einem Damenrad, drehte die Gewinnerin im Saal eine Ehren-Runde. Das meiste Gelächter aber erntete der Gewinner einer kleinen, handlichen Hunde-Transportbox. Sie ging ausgerechnet an den Besitzer eines Riesenschnauzers.



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