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Handball-Saarlandliga: Dudweiler wird für Kampf nicht belohnt





Dudweiler
Handball-Saarlandliga: Dudweiler wird für Kampf nicht belohnt
dix,  19. Oktober 2016, 02:00 Uhr
Die HSG TVA/ATSV bleibt mit einem 24:24 in St. Ingbert die einzige ungeschlagene Mannschaft in der Saarlandliga. Die HSG Dudweiler-Fischbach taumelt dagegen dem Tabellenende entgegen. Sie verlor knapp gegen Schmelz.

Gut gekämpft und trotzdem verloren. Die HSG Dudweiler-Fischbach kommt in der Handball-Saarlandliga einfach nicht zu Erfolgen. „Positiv ist, dass wir uns gegenüber dem Spiel in St. Ingbert erheblich verbessert haben, vor allem kämpferisch“, sagt Michael Keller, Co-Trainer der HSG. „Allerdings hätten wir das Spiel auch gewinnen müssen“. So lautet das Fazit nach der 22:23-Heimniederlage gegen den HC Schmelz.

Die Mannschaft von Miodrag Jelicic unterlag den Gästen nach einem ausgeglichenen Spiel. Und wieder war das Manko der HSG die wenig durchschlagskräftige Offensive und deren Chancenverwertung. Dazu kam eine gehörige Portion Pech. „Viele unserer abgeschlossenen Angriffe endeten mit einem Pfosten- oder Lattentreffer“, klagt Keller. Mit dieser erneuten Niederlage blickt Dudweiler bereits am fünften Spieltag dem Abstiegskampf ins Auge. In der kommenden Woche wird es nicht gerade einfacher für die HSG. Der nächste Gegner ist die einzige ungeschlagene Mannschaft der Liga, die HSG TVA/ATSV Saarbrücken. Am kommenden Samstag ist um 20 Uhr Anpfiff in der Rastbachtalhalle. In den letzen beiden Spielzeiten konnte Dudweiler-Fischbach keine Punkte vom Derby mitnehmen. „Wir werden motiviert in das Spiel gehen, aber die besseren Karten haben die Saarbrücker“, sagt Keller.

Die Saarbrücker taten sich am vergangenen Wochenende aber ebenfalls schwer. Bei der SGH St. Ingbert spielte die Mannschaft von Trainer Andreas Birk 24:24. „Es war ein erwartet schweres Auswärtsspiel gegen gut aufgestellte St. Ingberter“, sagt Birk. Trotzdem ist er mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Zwar ist seine Truppe in der laufenden Saison noch ungeschlagen, doch Birk hat höhere Ziele. „Wir waren gut eingestellt und hatten einen Matchplan“, erklärt der Trainer. „Vor allem in der zweiten Hälfte haben wir uns aber nicht mehr konsequent daran gehalten.“ Die stabile Abwehr trifft dabei die geringste Schuld. Vor allem die schwache Chancenverwertung ist der Hauptgrund für den Punktverlust gegen die SGH. „Wir haben in der zweiten Halbzeit über dreißig Angriffe gebraucht, um zehn Tore zu erzielen“, ärgert sich Birk. Gegen Dudweiler will es die junge Mannschaft aber wieder besser machen.



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