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Siedlungsgesellschaft reagiert umgehend auf die dringliche Bitte eines betagten Paares





Dudweiler
Schnelle Hilfe in der Not
Siedlungsgesellschaft reagiert umgehend auf die dringliche Bitte eines betagten Paares

01. Dezember 2016, 02:00 Uhr
Kleine Reparatur, große Wirkung: Ein Ehepaar im Seniorenalter freut sich darüber, dass es nicht mehr mit entsetzlicher Geruchsbelästigung leben muss. Dafür sorgte die ,,Siedlung“ – nach einem Hinweis der SZ.

Manchmal sind es Zufälle, die Misstände ans Tageslicht bringen. Denn zufällig und ganz nebenbei lernte die SZ vor kurzem bei einem offiziellen Termin in Dudweiler ein altes Ehepaar kennen – mithin auch seine Sorgen und Nöte. Das betagte Paar lebt offenbar von einer nicht gerade üppigen Rente – in einem kleinen, sehr bescheidenen Haus auf einer Etage. Die Beiden sind hier seit vielen Jahren Mieter, weil die Immobilie der Stadt Saarbrücken gehört. Der Mietpreis ist gering, das Häuschen verfügt über keine Heizung.

Als die SZ zum Gespräch erscheint, spendet gerade ein Heizlüfter in der Küche Wärme. Ansonsten wird auch ,,mit Holz geschürt“, sagt die Frau. Denn bei eisiger Kälte, wie sie momentan herrscht, kann ein Heizlüfter nicht mehr viel ausrichten. Und dann zeigt uns die Rentnerin vor allem das, was sie und ihren Mann bedrückt: ein Rohr in der Toilette neben der Haustür. Den Gast befällt ein kaum unter Kontrolle zu haltender Brechreiz, weil es hier bestialisch stinkt. Und das hat einen Grund: Denn dieses Entlüftungsrohr der vor der Haustür befindlichen Klärgrube ist gerissen. Und das schon lange, sagt der Hausherr.

Bestialischer Gestank

Man habe sich auch telefonisch bemüht, einen zuständigen Menschen bei der ,,Siedlung“ ausfindig zu machen, doch das habe nicht zum Erfolg geführt. Ein andermal habe ihnen ein Mann der Siedlung geraten, doch auszuziehen. Doch das wollen die Mieter auf keinen Fall. ,,Einen alten Baum verpflanzt man nicht“, sagt am Küchentisch die Rentnerin mit besorgtem Blick auf ihren Mann gegenüber, der hier schon sehr viel länger lebt als sie. Kennengelernt hat sie ihn nach dem Tod seiner ersten Frau. ,,Wenn er da raus muss, ist er in acht bis 14 Tagen weg vom Fenster“, befürchtet sie, dass dies kein gutes Ende nimmt. Im Übrigen, sagt sie, sei auch die Dachrinne kaputt, nasse Wände gingen damit einher.

Die SZ hat sich nach diesem denkwürdigen Besuch mit der Stadt-Pressestelle in Verbindung gesetzt und hernach, auf deren Hinweis, mit der ,,Siedlung“ genannten Saarbrücker Immobilienverwaltungs- und Baubetreuungsgesellschaft (SIB). Dort trafen wir auf Heike Dillhöfer, stellvertretende Bereichsleiterin Zentrale Dienste. Sie selbst wusste von den Problemen der Dudweiler Eheleute nichts, setzte aber alle Hebel in Bewegung, um hier Abhilfe zu schaffen. Das dauerte auch nur kurze Zeit. Das kaputte Rohr wurde sofort in Angriff genommen, es folgte die Reparatur der Dachrinne. Womit die städtische Gesellschaft den betagten Herrschaften wohl ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk bereitet hat. Am Mittwoch haben wir bei den betagten Mietern angerufen und die Hausfrau in der Leitung gehabt. Sie und ihr Mann sind richtig froh, dass alles wieder in Ordnung ist.



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