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Hypnose übers Ohr





Neunkirchen
Hypnose übers Ohr
Von  Carolin Merkel, 
20. März 2017, 02:00 Uhr
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Neues Programm, neue Technik: Durch die Kopfhörer geht Jan Beckers Stimme direkt ins Ohr. Foto: Carolin Merkel

Foto: Carolin Merkel
1000 Gäste und 1000 Kopfhörer. Am Samstag hatte die neue Show des Hypnotiseurs Jan Becker in der Gebläsehalle Premiere.

Nicht enden wollten die Autogrammwünsche der Zuschauer, die am Samstagabend Jan Becker bei der Premiere seines neuen Programms in der Neuen Gebläsehalle in Neunkirchen erlebt hatten. In vielen Büchern und vor allem auf seiner CD verewigte sich Deutschlands bekanntester Hypnotiseur und stand zudem gerne für unzählige Selfies bereit. Viel Geduld hatte Jutta-Julie Glessner aus Dudweiler mitgebracht, umso größer war die Freude, als Becker sie wiedererkannte. „Er hat vor zweieinhalb Jahren mein Leben verändert. Ich war damals an einem Punkt angelangt, an dem sich etwas ändern musste und ich habe es getan“, erzählte sie und Becker freute sich, das zu hören: „Schreiben Sie das auf, das Feedback meiner Zuhörer und Leser ist mir sehr wichtig.“

Für eine Rückmeldung der neuen Hypnoseshow, die unter dem Titel „Wünsch' dir was“ in Neunkirchen Deutschlandpremiere feierte, war es am Samstag noch etwas früh. Doch Jan Becker zeigte sich zufrieden. „Ich bin sehr froh, nicht zuletzt auch darüber, dass mit der Technik am Ende alles funktioniert hat“, sagte er. Denn, anders als in seinem Programm aus dem vergangenen Jahr, in dem es immer wieder für Gäste aus dem Publikum auf die Bühne ging, konnte am Samstag jeder für sich selbst bestimmen, inwieweit er sich auf das, was Becker vorbereitet hatte, einlassen wollte. Rund 1000 Gäste, das hieß für ihn und sein Team beim aktuellen Programm zugleich, 1000 Kopfhörer bereit zu halten. Entwickelt hat Becker, wie er erzählte, die Idee, als er im Rahmen einer Radiosendung in Bayern sechs Millionen Hörer in Trance versetzt hat. „Die Kopfhörer geben den Menschen die Möglichkeit, auch wenn sie mit 1000 Leuten in einer Halle sitzen, doch für sich ganz allein zu sein.“ Immer wieder hieß es für das Publikum: Kopfhörer auf und sich fallen lassen. Wer sich auf einen entspannten und unterhaltsamen Abend gefreut hatte, war vielleicht anfangs ein bisschen irritiert. Denn, um an der Show teilzuhaben, galt es, sich auf die Dinge, die Jan Becker vorhatte, konzentriert einzulassen. „Wir wollen gemeinsam heute einen Samen im Unterbewusstsein pflanzen, setzen Sie die Kopfhörer auf, schließen Sie die Augen“, forderte er seine Gäste auf. So galt es, zunächst alles, was belastet, abzulegen. Sich von der Vergangenheit lösen, aber auch in ein früheres Leben reisen, dazu die Ahnen treffen, Becker verschaffte seinem Publikum traurige, ernste, aber auch heitere Momente.

Selbst für „Anfänger“ hatte er einen guten Rat. „Wenn du morgens vor dem Spiegel stehst, flipp aus, jubele dir zu. Das gibt dir eine gutes Gefühl und die anderen denken, du bist verrückt und lassen dich in Ruhe“. Gleich mehrfach suchte Becker den direkten Kontakt zum Publikum. Das haben, wie er betonte, seine Mitarbeiter immer im Blick und könnten im Notfall sofort einschreiten. Doch der blieb zum Glück aus.

Total begeistert von der Show war Beate Schmitt aus Saarwellingen, die zum ersten Mal Jan Becker erlebte: „Es ist ganz anders, als ich es mir vorgestellt habe. Ich finde es toll, dass wirklich alle Leute mit einbezogen werden.“ Die Bücher von Jan Becker gelesen hat Michael Angel aus Nalbach. Er hatte mit Frau und Sohn einen Platz im hinteren Bereich der Halle, das Programm kam dennoch bestens an. „Es geht ihm nicht um Effekthascherei. Doch als Zuschauer muss man sich schon sehr konzentrieren“, sagte er. Volle Konzentration, die bewies Becker bis zum Ende der Hypnoseshow und zeigte sich danach im Foyer erleichtert: „Ja, ich habe mir ganz bewusst Neunkirchen als Premierenort ausgewählt. Denn das ist mein ganz persönlicher Ruhepol.“




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