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Gundi Oeben sammelt mit eigenen Kreationen Geld für soziale Zwecke





Kohlhof
Schmuckverkauf für die gute Sache
Gundi Oeben sammelt mit eigenen Kreationen Geld für soziale Zwecke

aoe,  20. Oktober 2016, 02:00 Uhr
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Aus dem Verkaufserlös des selbst gefertigten Schmucks und einer Geburtstagsspende setzt sich die Summe von 1500 Euro zusammen, die Gundi Oeben (links) an Krankenhausoberin Christel Müller überreichte. Foto: Örtel
Gundi Oeben übergab der Krankenhausoberin des Marienhausklinikums Kohlhof einen Scheck in Höhe von 1500 Euro. Mithilfe ihres selbst gefertigten Schmuckes unterstützt sie unter anderem Klinikclowns.

Jeden ersten Donnerstag im Monat ist sie da. Schon früh am Vormittag baut sie in Begleitung ihres Mannes den Verkaufsstand für ihre Schmuckstücke im Foyer der Marienhausklinik St. Josef Kohlhof auf. Dann werden die selbst gefertigten Schätze auf schwarzem Samt ausgebreitet und drapiert – jedes Teil an seinem Platz, jedes ein Unikat. Man kennt Gundi Oeben hier. Viele der Menschen, die auf dem Weg durch die Klinik an ihrem Stand vorbeikommen, grüßen Sie freundlich. Häufig bleiben sie stehen, um zu schauen, was sie diesmal Neues mitgebracht hat. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Patienten und Besucher zählen zu ihren Kunden.

„Seit Herbst 2015 komme ich hierher. Ich freue mich über den Zuspruch und dass so viele Menschen meine Schmuckstücke mögen und schätzen“, freut sich Gundi Oeben. „Denn wenn der Verkauf gut läuft, kann ich die sozialen Projekte, in denen ich mich engagiere, entsprechend unterstützen“. Besonders seit Eintritt in den Ruhestand vor wenigen Jahren widmet sie sich mit ihrer ganzen Kreativität sozialen Projekten. Mit dem Erlös aus dem Schmuckverkauf unterstützt sie beispielsweise das Clownprojekt der Marienhausklinik – und damit die kleinen Patienten, für die ein Krankenhausaufenthalt immer eine besonders schwere Zeit darstellt.

Aber auch andere caritative Einrichtungen sowie Einzelschicksale werden von der Rentnerin finanziell unterstützt. Dafür ist sie auch im Dezember 2015 zu „Saarlands Beste“ (eine Aktion der SZ) gekürt worden.

Diesmal hat Gundi Oeben die Summe aus dem Schmuckverkauf um den Betrag erhöht, der anlässlich ihres letzten Geburtstages anstelle von Geschenken als Spende zusammenkam. So überreichte sie kürzlich einen Scheck von 1500 Euro an die Krankenhausoberin Christel Müller.

„Wir danken Frau Oeben für ihr großes Herz“, freut sich Oberin Christel Müller. „Seit Herbst 2015 hat sie insgesamt 2785 Euro für die Finanzierung unseres Clownprojektes gespendet. Dies ist nicht nur eine stolze Summe, das sind vor allem einige Stunden, in denen unser Clown „Pompom“ den kranken Kindern Freude und Ablenkung im Klinikalltag schenken kann“.



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