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Fußball-Oberliga: FC Hertha siegt mit 5:4 (4:3) beim FC Karbach





Wiesbach
Wiesbacher Wahnsinn beim Spitzenreiter
Fußball-Oberliga: FC Hertha siegt mit 5:4 (4:3) beim FC Karbach

Von  Philipp Semmler, 
18. Oktober 2016, 02:00 Uhr
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Trotz einer umstrittenen Roten Karte für Torwart Julian Wamsbach siegte der FC Wiesbach in Karbach mit 5:4. Foto: Burgardt

Foto: Burgardt

Fußball-Oberligist FC Hertha Wiesbach schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Am Samstag holten die Gelb-Schwarzen den achten Sieg aus den letzten neun Partien - und das beim bislang zu Hause noch verlustpunktfreien Spitzenreiter FC Karbach. Beim Ligaprimus setzte sich die Hertha mit 5:4 (4:3) durch. Und das, obwohl Wiesbach die letzten 25 Minuten mit einem Mann weniger auskommen musste. Torwart Julian Wamsbach hatte – ausgerechnet an seinem 20. Geburtstag – eine umstrittene Rote Karte gesehen.

„Normalerweise ist einem als Trainer ein 1:0 ja lieber als ein 5:4, aber das war schon ein richtig gutes Spiel von uns“, freute sich Hertha-Trainer Michael Petry. Karbach ging bereits in der siebten Minute durch den Ex-Elversberger Thomas Klasen in Führung. Björn Recktenwald gelang per Elfmeter sechs Minuten später das 1:1. Patrick Ackermann war zuvor im Strafraum gelegt worden. Nach einer Viertelstunde gelang Marius Neumeier nach einer Ecke der 2:1-Führungstreffer für die Hertha. Doch schon sechs Minuten später glich Sören Klappert zum 2:2 aus.

Dann war wieder Wiesbach an der Reihe. Recktenwald schickte Ackermann steil, und der traf zum 2:3 (24. Minute). Eine Viertelstunde später erhöhte Ackermann nach einer Ecke von Giovanni Runco auf 4:2 für die Gäste. Sekunden vor der Pause kam Karbach durch ein Tor von Tobias Jakobs auf 3:4 heran.

20 Minuten nach dem Seitenwechsel versuchte dann Karbachs Klappert Hertha-Schlussmann Julian Wamsbach bei einem Abschlag zu behindern. Wamsbach schoss den Angreifer danach an. Schiri Marco Deyerling wertete dies als Tätlichkeit und zückte Rot. Da Ersatztorwart Fabian Quirin studienbedingt fehlte, musste A-Jugend-Torwart Pascal Blass in die Kiste. „Er hat seine Sache gut gemacht“, lobte Petry. Lediglich beim Tor zum 4:5-Endstand durch Klasen in der 86. Minute blieb der 18-Jährige ohne Abwehrchance.



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