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Pfingststimmung trotz trübem Wetter?

Auch an Pfingsten soll es regnen – die SZ befragte Passanten zu ihren Feiertagsplänen


Von SZ-Mitarbeiterin Caroline Henning, 18.05.2013 00:00
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Wetter kann man sich nicht aussuchen – auch an Pfingsten ist der Regenschirm gefragt. Foto: hi Foto: hi
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Imelda Frey
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Marieke Schöpfer
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Blaues Eis statt blauem Himmel: Jana Doberstein und Sohn Leonardo. Foto: Henning Foto: Henning
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Christoph Thieme
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Annemarie Bost
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Bernd Rottmair
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Klaus Hoffmann
Behält der Wetterdienst Recht, steht dem Landkreis Neunkirchen ein verregnetes Pfingsten bevor. Eine Umfrage der SZ zeigt aber, dass schönes Wetter nur eine nette Zugabe wäre – viel wichtiger ist Zeit mit der Familie.
Trübe Aussichten für die kommenden Pfingstfeiertage: Laut Wetterbericht wird die Zehn-Grad-Marke nur knapp geknackt und anstatt Sonnenstrahlen gibt es Dauerregen.

Die Saarbrücker Zeitung wagte sich, mit Regenschirm bewaffnet, in die Neunkircher Innenstadt und fragte Passanten nach ihren Plänen für Pfingsten.

Jana Doberstein und Sohn Leonardo aus Landsweiler-Reden trotzten mit strahlend blauem Schlumpfeis dem grauen Himmel über Neunkirchen. Über die Gestaltung der Feiertage müsse sich Jana Doberstein allerdings keine großen Gedanken machen: „Ich werde arbeiten. Aber das kann man auch nicht ändern.“ Jeder dritte Befragte gab an, an Pfingsten arbeiten zu müssen – darunter auch Marieke Schöpfer aus Ottweiler. „Normalerweise gehe ich immer mit der Familie wandern. Bei diesem doch bescheidenen Wetter wäre das aber sowieso nichts geworden.“

Jutta Schmolzi aus Bexbach macht die Feiertagsaktivitäten ganz vom Wetter abhängig. „Ich hoffe auf gutes Wetter – dann kann ich eine schöne Motorradtour unternehmen.“ Allerdings habe sie schon einen „Notfallplan“ parat: Zu Hause ganz gemütlich entspannen. Herman Demerath, ebenfalls aus Bexbach, bleibt am Wochenende auf gar keinen Fall zu Hause; ihn verschlägt es über die Feiertage an die Ostsee, wo er seine Tochter besuchen wird. „Ich bin schon voller Vorfreude. Hoffentlich spielt das Wetter einigermaßen mit. Das ist an der Ostsee aber nie gewiss“, sagte der Bexbacher.

Weil sich das Wetter nicht ändern lässt, muss man es eben austricksen – das ist die Devise von Andrea Lux-Busch aus Hangard. „Wir grillen einfach auf dem überdachten Balkon. Da kann es noch so viel regnen.“

Einer, der sich zwar auf die Zeit mit der Familie freue, aber – unabhängig vom Wetter – nichts vom Grillen halte, ist Klaus Hoffmann aus Ottweiler. Die ganze Familie versammelt sich unter seinem Dach; so kann auch ihnen das trübe Wetter nichts anhaben.

„Wir gehen mit der ganzen Familie essen. Das gehört für mich ganz klar zu Pfingsten dazu“, erklärte Annemarie Bost aus Neunkirchen. Diese Aussage würde Schüler Philipp Boussard aus Illingen direkt unterschreiben. Wie die Umfrage zeigt, wollen die Befragten schlichtweg Zeit mit der Familie verbringen – ein strahlend blauer Himmel wäre nur eine schöne Zugabe gewesen.

Bei Imelda Frey aus Ottweiler sind die beiden Feiertage kirchlich geprägt. „Am Sonntag gehe ich in die Kirche und am Montag halte ich im AWO Seniorenzentrum Ottweiler den ganzen Tag Gottesdienst“, sagte die Ottweilerin zufrieden. Sie kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn ein Jugendlicher zu der SZ „Ich sch*** auf Pfingsten“ sagt.

Weil sich das Wetter zurzeit schlecht in die Karten schauen lässt, haben sich Passanten wie Bernd Rottmair aus Neunkirchen und Christoph Thieme aus Hombach noch nichts vorgenommen.

Es bleibt die Hoffnung, dass sich der Wetterdienst geirrt hat.
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