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Privatschule zeigt ihre Vorzüge

Von SZ-Mitrarbeiter Bernhard Schäfer, 23.01.2012 00:13
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Heiligenwald. Mit einem Tag der offenen Tür und einem Schnuppertag hat sich am Samstag die private kaufmännische Schule in Heiligenwald vorgestellt und um neue Schüler geworben. "Der Wettbewerb um die Schüler für das kommende Schuljahr ist im vollen Gange", so Priska Gebhardt. Sie leitet die Privatschule gemeinsam mit Annette Krämer
Heiligenwald. Mit einem Tag der offenen Tür und einem Schnuppertag hat sich am Samstag die private kaufmännische Schule in Heiligenwald vorgestellt und um neue Schüler geworben. "Der Wettbewerb um die Schüler für das kommende Schuljahr ist im vollen Gange", so Priska Gebhardt. Sie leitet die Privatschule gemeinsam mit Annette Krämer.

Bereits zwei Tage vor dem eigentlichen Tag der offenen Tür konnten Interessierte an einem Schnuppertag den Unterricht miterleben. "Dieser Tag war ein schöner Erfolg für unsere Schule - wir haben jetzt schon einige Anmeldungen fürs neue Schuljahr", freut sich die Rektorin. Dennoch war der Andrang am Tag der offenen Tür groß. Bewerber für das kommende Schuljahr konnten sich über die verschiedenen Schulformen informieren, und auch einen Blick in die modernen Klassenräume werfen.

So stellte die Klasse 10B der Handelsschule die Ergebnisse ihrer Projektwochen "Zeitung macht Schule" der Saarbrücker Zeitung vor. Auf den Tischen verteilt lagen verschiedene Zeitungsausschnitte, die von den Schülern im direkten Vergleich zwischen Boulevardpresse und verschiedenen Tageszeitungen aus der Region bewertet wurden. In einem anderen Klassenraum wurden nüchterne Zahlen aus der Welt der Betriebswirtschaft bearbeitet. Trotz der komplizierten Berechnungen, die der Lehrer an der Tafel anstellte, herrschte eine ausgelassene Stimmung in dem Schulsaal. "Gute Stimmung ist bei uns eigentlich immer", beschreibt Dirk Eifler (16) aus Landsweiler-Reden die Atmosphäre an der Schule. Persönlicher Umgang sei ihm wichtig. In dem engen Kontakt sieht auch die Lehrerin Kathrin Therre einen Vorteil der kleinen Privatschule. "Wir kennen hier jeden Schüler bereits nach kurzer Zeit und können uns auch auf die persönliche Leistungsfähigkeit der Jugendlichen einstellen", so die Pädagogin. Wichtig ist ihr auch, dass die Lehrer mit den Eltern stets in enger Verbindung bleiben. Fachoberschüler Mathias Petry (20) macht im Sommer sein Fachabitur - er schätzt auch den engen Kontakt zu den Lehrern: "Probleme werden früh erkannt und besprochen, so bleibt keiner auf der Strecke". Im letzten Jahrgang schafften 85 Prozent aller Fachoberschüler der Schule ihren Abschluss. Bei den Handelsschülern waren sogar alle Absolventen erfolgreich. Damien Eisenstein (15) wird im Sommer einer der neuen Schüler sein. Für ihn war die überschaubare Größe der Klassen und der Schule im Allgemeinen, einer der Gründe für seine Schulauswahl.

Hintergrund

Die private kaufmännische Schule, früher Handelsschule Baumann, hat ihren Sitz seit 2010 in Heiligenwald. Derzeit besuchen 220 Schüler die Schule, die von zwölf Lehrkräften in elf Klassen unterrichtet werden. Nach dem Besuch der zweijährigen Handelsschule haben die Schüler die mittlere Reife. Nach zwei weiteren Jahren in der Fachoberschule die allgemeine Fachhochschulreife. Obwohl die Schule in privater Trägerschaft ist, muss kein Schulgeld bezahlt werden. Auskunft unter Telefon (0 68 21) 2 70 25 oder im Internet unter: privatekaufmännischeschulen.de. ard

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