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Am Waderner Hochwald-Gymnasium waren Partnerschüler vom Lyzeum aus Ustrzyki Dolne in Polen zu Gast





Wadern
Stippvisite im Europaparlament
Am Waderner Hochwald-Gymnasium waren Partnerschüler vom Lyzeum aus Ustrzyki Dolne in Polen zu Gast

red,  18. Oktober 2016, 02:00 Uhr
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Ein gemeinsames Ausflugsziel der deutschen und polnischen Schüler war Straßburg. Foto: Schule

Foto: Schule
Schüler des Hochwald-Gymnasiums (HWG) waren jüngst wieder gute Gastgeber für ihre Austauschschüler vom Lyzeum in Ustrzyki Dolne in Polen. Gemeinsam wurde nicht nur der Schulalltag gemeistert. Auch viele Unternehmungen standen auf dem Plan.

Der Wetterbericht hatte Sonnenschein pur und hochsommerliche Temperaturen angekündigt, ein Wetterphänomen, das offenbar immer dann auftritt, wenn Schüler des Hochwald-Gymnasiums (HWG) in Wadern mit ihren Austauschpartnern vom Lyzeum in Ustrzyki Dolne zusammentreffen, was daher in Insiderkreisen auch „Polenwetter“ genannt wird. Entsprechend gut war die Stimmung in der Gruppe während des einwöchigen Besuchs der polnischen Gäste. Mit Selbstgebackenem empfingen die HWGler ihre Austauschpartner in Türkismühle. Es folgten offizielle Begrüßungen durch die Schulleiterin Ellen Küneke, durch die Bevollmächtigte für Europaangelegenheiten im saarländischen Ministerium für Finanzen und Europa, Helma Kuhn-Theis, und durch den Beigeordneten der Stadt Wadern, Jürgen Kreuder. Wie zuvor schon Kuhn-Theis beobachtet auch er die nationalistischen Bestrebungen in Europa mit Sorge. Beide riefen die Jugendlichen dazu auf, ihre eigene Zukunft mitzugestalten und sich für den Erhalt eines gemeinsamen Europas einzusetzen.

Während ihres Aufenthaltes im Saarland besuchte die Gruppe auch das Europaparlament in Straßburg und hatte Gelegenheit, an einer Plenarsitzung teilzunehmen. Auf der Tagesordnung des Parlamentes stand die politische Situation in Polen, eine bessere Terminierung hätte es nicht geben können. Die polnischen Gäste konnten fast alle Redner in ihrer Muttersprache hören und hatten auch die Möglichkeit, mit einer polnischen Abgeordneten zu sprechen.

Neben Schulbesuchen am Vormittag standen weitere Aktivitäten auf dem Programm, zum Beispiel eine Führung beim SR, die die Projektleiterinnen Sabine Alff und Jennifer Brinkert organisiert hatten. Besonders gut kamen bei den Gästen der Besuch des Addicted to Dance Contest in Saarbrücken, das Klettern im Hochseilgarten in Weiskirchen und das gemeinsame Kochen an.

Bei dem Kochprojekt in der Lehrküche der Graf-Anton-Schule bereiteten die Schüler in mehreren Kleingruppen einen bunten Salat, Dibbelabbes und Eistee zu. Die Dekogruppe sorgte derweil für eine ansprechende Tischdekoration, die Lehrkräfte für einen fruchtigen Nachtisch.

Am letzten gemeinsamen Tag erkundete die Gruppe Frankfurt bei einer Stadtrallye und genoss vom Maintower den Rundblick über die Stadt. Die Schüler konnten es kaum erwarten, im Anschluss an das offizielle Programm die Shoppingzentren der Mainmetropole zu stürmen. Der sommerliche Tag mit Temperaturen über 30 Grad endete mit einem gemeinsamen Essen, bevor die HWGler ihre Gastschüler und die polnischen Lehrerinnen Agnieszka Roczniak und Danuta Mazur am Frankfurter Flughafen verabschiedeten.

Das abwechslungsreiche Programm war nur möglich, weil Spenden und Zuschüsse gezahlt beziehungsweise zugesagt wurden. Gesponsort wurde das Programm vom Sparkassenverband Saar, der Saarland-Sporttoto GmbH, der Asko Europa Stiftung, der Stiftung Europäische Kultur und Bildung, vom saarländischen Ministerium für Finanzen und Europa und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk.



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