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Grubenarbeiter sind Vortrags-Thema in Wadern





Wadern
Beim Treffpunkt Heimat geht es um die Hartfüßler
Grubenarbeiter sind Vortrags-Thema in Wadern

red,  18. Oktober 2016, 02:00 Uhr
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Karl Josef Boussard ist selbstim Bergbau tätig und weiß, was die Hartfüßler einst zu leisten hatten. Foto: Privat

Foto: Privat

Die Grubenarbeiter, Hartfüßler genannt, stehen im Mittelpunkt eines Vortrages am Mittwoch, 19. Oktober, 19 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus in Wadern. Karl Josef Boussard, Jahrgang 1948 und in der fünften Generation im Bergbau tätig, nimmt sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Heimat“ des Vereins für Heimatkunde Wadern, nimmt sich seiner früheren Kollegen an. Mal eben ins Auto setzen und die 50 Kilometer oder mehr auf der Autobahn zur Arbeit fahren? Von diesem Luxus, der heute für uns selbstverständlich ist, konnten die als Hartfüßler bezeichneten Arbeiter vor über hundert Jahren nur träumen. Sie mussten zu Fuß den beschwerlichen Weg auf sich nehmen, was ihnen dann auch den eher wenig ehrenhaften Namen eintrug.

In den nördlichen Landkreisen Merzig-Wadern und im Landkreis St. Wendel gibt und gab es keine Fördertürme, Bergehalden oder Bergschäden, aber zahlreiche Spuren des Steinkohlenbergbaus. Der saarländische Autor Karl Josef Boussard hat mit mehr als 170 Zeitzeugen aus dieser Region gesprochen und viel über das Leben und Arbeiten der ehemaligen Bergleute erfahren. Bousssard, der nach seinem Abschluss an der Steigerschule, Führungsaufgaben in der betrieblichen Ausbildung übernommen hatte, beleuchtet die Situation im Hochwaldraum eingehen. Sein Buch „Die Erben der Hartfüßler“ befasst sich eingehend mit dem Thema und den Spuren, den der Bergbau in der Region hinterlassen hat.

Der Eintritt ist frei.


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