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Nicht einfach nur Linien





Nicht einfach nur Linien
Von SZ-Mitarbeiter Adrian Froschauer ,  01. Dezember 2010, 00:07 Uhr
Dagstuhl. "Da ist ja auf einmal ein Kreis in der Mitte", ist wohl, was die meisten Menschen denken, wenn sie Maxwell Roberts' Gegenentwurf zur Pariser Metro-Karte von 2000 sehen
Dagstuhl. "Da ist ja auf einmal ein Kreis in der Mitte", ist wohl, was die meisten Menschen denken, wenn sie Maxwell Roberts' Gegenentwurf zur Pariser Metro-Karte von 2000 sehen. Auf der offiziellen Karte noch ein Gewirr aus Zick-Zack-Linien, ist auf dem neuen Entwurf eine Struktur auszumachen: Der Kreis, der von den großen Stationen "Charles de Gaulle-Étoile" und "Nation" aus die gesamte Stadt umschließt und die Nord-Süd-Bewegung der meisten Strecken sind plötzlich klar ersichtlich.

"Auf der Karte von 2000 ändern die Linien dauernd die Richtung, und es ist schwer, ihnen zu folgen", sagt Roberts, Dozent der Kognitiven Psychologie an der Universität Essex in Großbritannien. Sein Entwurf, der die traditionellen geraden Linien und festgelegten Winkel durch Wellen und Bögen ersetzt, erwies sich in vielen Studien als schneller und einfacher nutzbar. Mit diesen "curvy maps" erlangte Roberts in den letzten Jahren große Bekanntheit unter Designern und Kartenzeichnern. Paris betrachtet er als Härtefall: "Das Metronetz ist äußerst kompakt. Man hat viele Linien und Überschneidungen auf engstem Raum." Gerade im Stadtzentrum seien die Karten dadurch unübersichtlich. Roberts' Frage lautet darum: "Sind die alten Regeln noch für moderne, komplexe Städte geeignet?"

Anlässlich eines Seminars über Schematisierung und Visualisierung, an dem Roberts teilnimmt, stellt er seine U-Bahn-Karten-Ausstellung "Underground Maps Unravelled" in Dagstuhl aus. Bis 17.

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