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Handball-Oberliga: Merzig-Hilbringen feiert ersten Saisonsieg – Nun kommt Budenheim





Merzig
Ist der Knoten geplatzt?
Handball-Oberliga: Merzig-Hilbringen feiert ersten Saisonsieg – Nun kommt Budenheim

Von  Roland Schmidt, 
19. Oktober 2016, 02:00 Uhr
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Norbert Petö im Anflug auf den Kasten von Osthofen. Acht Treffer steuerte er zum ersten Saisonsieg des HSV bei, der nie wirklich gefährdet war. Foto: Horst Klos

Foto: Horst Klos
Der erste Saisonsieg ist endlich im Kasten: Handball-Oberligist HSV Merzig-Hilbringen sicherte sich daheim gegen Aufsteiger TG Osthofen beide Punkte. Nach dem 34:26 haben die Wölfe am kommenden Samstag die Sportfreunde Budenheim im Thielspark zu Gast, einen Gegner von anderem Kaliber.

Beim HSV Merzig-Hilbringen müssen alle Würfe sitzen. Wenn der schwächste Angriff in der Handball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar seine Großchancen aber wirklich konsequent verwandelt, kann er die Spiele zumindest offen gestalten. In der laufenden Saison war das leider selten der Fall. Ein Punkt aus fünf Spielen – so lautete die traurige Bilanz des Tabellenvorletzten vor dem Heimspiel gegen die TG Osthofen. Im Kellerduell mit dem Schlusslicht konnte es sich HSV-Spielmacher David Pfiffer am Samstag allerdings locker leisten, den letzten Ball über die gegnerische Querlatte ins Fangnetz zu dreschen. Dem Jubel in der Thielspark-Halle tat dies nach dem hohen 34:26-Erfolg keinen Abbruch.

Jetzt kommt Budenheim

„Endlich der erste Saisonsieg. Uns ist heute ein riesiger Stein vom Herzen gefallen“, sagte Pfiffer und holte nach dem Schlusspfiff tief Luft. Ob der Knoten nun endlich geplatzt ist oder der Erfolg vielleicht doch nur eine Eintagsfliege war, wird sich bereits am kommenden Samstag ab 19.30 Uhr zeigen, wenn die Tempo-Truppe der SF Budenheim an gleicher Stelle ihre Aufwartung macht. So einfach wie am vergangenen Wochenende werde es im zweiten Heimspiel in Folge bestimmt nicht, stellt Pfiffer klar. „Budenheim ist eine andere Hausnummer“, erwartet der HSV-Regisseur deutlich mehr Gegenwehr.

Osthofen bot Merzig nur in der Anfangsphase der Partie Paroli. Mitte der ersten Halbzeit hatten sich die Gastgeber dann bereits auf 12:5 abgesetzt. „Wir haben mit viel Tempo gespielt, unsere Chancen optimal genutzt und die Gäste regelrecht überrannt“, erinnert sich Pfiffer an den Sturmlauf.

Zur Pause (17:10) war die Partie bereits so gut wie entschieden gewesen, danach kam der HSV aber sehr schlecht aus der Kabine. „Wir haben dann auch einfach zu viele Abspielfehler gemacht“, sagt Pfiffer selbstkritisch. Die Folge: Anfang der zweiten Halbzeit ließen die Wölfe den Gegner auf 20:15 (45. Minute) herankommen. Zehn Minuten später lag die Heimmannschaft aber wieder deutlich vorne (30:23). Der erste doppelte Punktgewinn der Saarländer war nie in Gefahr. Osthofen hatte an diesem Abend einfach keine Chance.

Gegen den Tabellensiebten SF Budenheim (6:6 Punkte) dürfte es schwieriger werden - auch wenn sich die Gäste in dieser Saison bislang sehr wankelmütig präsentierten. Die Sportfreunde besiegten den Liga-Primus HSG Worms zu Hause klar mit 37:31, verloren aber zuletzt auswärts beim Kellerkind TV Bitburg ebenso überraschend mit 27:30.

Das letzte Heimspiel gegen Budenheim musste sich Pfiffer im Dezember 2015 übrigens auf der Tribüne anschauen. Drei Wochen zuvor hatte er sich das Wadenbein gebrochen. Nur vier Monate später stand der Spielmacher gegen Völklingen schon wieder auf der heimischen Platte. „Immer aufstehen und nie aufgeben“, ist das Motto des Haudegens, der am Samstag den zweiten Sieg erkämpfen will und seinem Team viel zutraut: „Der Druck ist jetzt weg. Ich hoffe, wir können eine Serie starten.“

Die Tore für den HSV Merzig-Hilbringen: Norbert Petö 8, Sebastian Klein 7, Marcel Rudolph 6, Marius Merziger 6, David Pfiffer 4, Rouven Louis 1, Maurice Duchene 1, Michael Arnold 1.



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