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Feuerwehrjubilare der Gemeinde Beckingen erhielten Auszeichnung für ihren jahrelangen Einsatz





Beckingen
Lob für den tapferen Dienst am Nächsten
Feuerwehrjubilare der Gemeinde Beckingen erhielten Auszeichnung für ihren jahrelangen Einsatz

Von  Norbert Becker, 
30. November 2016, 02:00 Uhr
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Die Jubilare der Feuerwehr Beckingen erhielten Urkunden, Ehrenzeichen und Geschenke. Die geehrten Wehrleute mit Bürgermeister Erhard Seger (Vierter von rechts), KBI Siegbert Bauer (rechts) und dem stellvertretenden Wehrführer Bernhard Ludwig (links). Fotos: norbert becker
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Ehrungen des Feuerwehrverbandes für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr durch den KFV-Vorsitzenden Georg Flesch (links), Bürgermeister Erhard Seger (Vierter von rechts), KBI Siegbert Bauer (Zweiter von rechts) und den stellvertretenden Wehrführer Bernhard Ludwig (rechts).

Im Mittelpunkt der Feierstunde im Alten Bahnhof standen die feierliche Jubilarehrung und aktuelle Themen. Denn gerade in Zeiten knapper Kassen ist auch die Feuerwehr auf eine interkommunale Zusammenarbeit angewiesen.

Der Alte Bahnhof in Beckingen bot einen neuen, angemessenen Rahmen für die Ehrung von Feuerwehrjubilaren der Gemeinde Beckingen. Die Bergsänger des Historischen Kupferbergwerks Düppenweiler gaben mit ihren Uniformen und Gesangsdarbietungen, darunter auch eine Feuerwehrhymne, der Veranstaltung eine festliche Note.

Bürgermeister Erhard Seger konnte als Gäste neben den Jubilaren und deren Partnerinnen MdL Stefan Krutten, den künftigen Bürgermeister Thomas Collmann, Kreisbrandinspekteur (KBI) Siegbert Bauer, den stellvertretenden Wehrführer Bernhard Ludwig, den Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Georg Flesch, Ehrenwehrführer Herbert Emmel, Löschbezirksführer sowie Gemeinderatsmitglieder begrüßen. Seger, der letztmalig eine solche Jubilarehrung leitete, bezeichnete den restaurierten Bahnhof als richtige und wichtige Lokalität. „Ich freue mich, dass so viele gekommen sind und darf an dieser Stelle sagen, dass die Zusammenarbeit zwischen mir und der Feuerwehr seit Jahrzehnten gut ist“, betonte er. Es gelte, wie heute, den Ehrenamtlichen für ihre unentgeltliche Tätigkeit Dank zu sagen, denn dies sei nicht selbstverständlich.

Im Beliebtheitsranking stehe die Feuerwehr bei den Deutschen ganz vorne. Er wies darauf hin, dass die Wehren manchmal bei Einsätzen durch Schaulustige behindert werden. Dies sei unverständlich, denn die Wehrleute setzten oft ihr Leben ein.

Seger ging auch auf die nicht rosige finanzielle Zukunft der Gemeinde ein, denn die Kreisumlage steige wieder und die Schlüsselzuweisungen würden weniger, was Kürzungen im Haushalt bedeute. Auch an der Feuerwehr werde das nicht vorbeigehen. Über notwendige Investitionen, wie zuletzt das Rettungsboot, habe man sich zur Beratung an einen Tisch gesetzt und geeinigt. Der Bedarfs- und Entwicklungsplan der Feuerwehr müsse notfalls gestreckt werden. KBI Bauer, der auch die Grüße der Landrätin übermittelte, wies darauf hin, dass im Landkreis vier Rettungsboote, die im Ernstfall gemeindeübergreifend eingesetzt werden, beschafft wurden. Er sprach auch die weitere interkommunale Zusammenarbeit, darunter die gemeinsame Beschaffung von Löschfahrzeugen, eine Atemschutzübungsstrecke und die kostengünstige Reinigung der Einsatzkleidung, an. „Bei der Sicherheit ist nicht zu sparen“, unterstrich Bauer und hob die unentgeltliche Arbeit der Feuerwehrleute hervor. Er dankte den Jubilaren für ihre jahrzehntelange Treue zur Wehr und bat: „Bleibt weiterhin bei der Stange“.

Der stellvertretende Wehrführer Ludwig sagte in seinem Grußwort: „Wir sind Feuerwehrleute, weil wir es sein wollen und haben uns den Leitspruch „Retten-Bergen-Löschen-Schützen“ auf die Fahne geschrieben.“ Auf die Erfahrungen der alt gedienten Wehrkameraden zu hören, sei wichtig. Für 25 Jahre Feuerwehrdienst erhielten dann die Jubilare Urkunden, silberne Feuerwehrehrenzeichen und Armbanduhren, für 35 Jahre Urkunden, Feuerwehrehrenzeichen in Gold und geschnitzte Florianstatuen und für 45 Jahre Urkunden und einen Geschenkkarton mit Bürgermeisterwein. Den Partnerinnen, ohne die der Dienst ihrer Männer nicht möglich wäre, wurde mit einem Blumenstrauß gedankt.Im Rahmen der Jubilarfeier der Gemeinde Beckingen erfolgte auch die Ehrung von Feuerwehrmännern (siehe Info) für langjährige Mitgliedschaft in der Wehr durch den Landesfeuerwehrverband.

Dank des Verbandes

In dessen Auftrag sprach der Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Georg Flesch den Jubilaren den Dank des Verbandes für ihre Treue zur Feuerwehr aus. „Es freut mich, dass die Gemeinde Beckingen an dieser Tradition der gemeinsamen Ehrung der Feuerwehrjubilare festhält. Sie ist vorbildlich und nicht in allen Kommunen so. Daher zolle ich ihr für diesen würdigen Rahmen der Jubilarehrung meinen Respekt und meine Anerkennung“, erklärte Flesch. Worte des Dankes fand er auch für den scheidenden Bürgermeister und Chef der Wehr Erhard Seger, der immer ein angenehmer Verhandlungspartner gewesen sei und das maximal Mögliche für die Feuerwehr getan habe. Dafür sei dieser bereits von ihm im Auftrag des Deutschen Feuerwehrverbandes ausgezeichnet worden. „Ich hoffe, sein Nachfolger Thomas Collmann wird das Amt so fortführen. Die Feuerwehr ist kein Verein, sondern eine Organisation mit Sicherheitsaufgaben, bei denen es um Leben und Tod geht. Daher ist auch die entsprechende Ausrüstung wichtig“, so Flesch und überreichte Urkunden nebst Abzeichen.

Zum Thema:

Zur peron Ehrungen durch den Feuerwehrverband: Hauptfeuerwehrmann Michael Egler (Düppenweiler), Hauptfeuerwehrmann Robert Klein (Honzrath), Hauptfeuerwehrmann Josef Scholz (Reimsbach), Hauptfeuerwehrmann Peter Wagner (Honzrath), Hauptfeuerwehrmann Bernd Geiler (Haustadt), Löschmeister Rainer Schröder (Saarfels), Löschmeister Roland Wagner (Saarfels) und Brandmeister Arno Weiß (Hargarten) für 40-jährige Mitgliedschaft, Brandmeister Josef Paulus (Düppenweiler) für 50-jährige und Brandmeister Wendelin Kerber (Reimsbach) für 60-jährige Mitgliedschaft. nb

Zum Thema:

Auf einen Blick Ehrungen durch die Gemeinde: Oberlöschmeister Patrick Hahn (Honzrath), Hauptlöschmeister Rouven Pötzsch (Oppen) und Löschmeister Marco Schäfer (Honzrath) für 25 Jahre, Oberfeuerwehrmann Adrian Schmitt (Beckingen), Hauptfeuerwehrmann Michael Heinz (Haustadt), Oberlöschmeister Armin Müllenbach (Düppenweiler) und Hauptbrandmeister Uwe Schröder (Saarfels) für 35 Jahre sowie Hauptlöschmeister Volkmar Minas (Reimsbach), Hauptfeuerwehrmann Manfred Müllenbach (Reimsbach), Brandmeister Hans-Peter Wüschner (Erbringen), Brandmeister Wolfgang Becker (Oppen), Hauptfeuerwehrmann Dieter Beckinger (Oppen) und Hauptfeuerwehrmann Dieter Mayers (Oppen) für 45 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. nb



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