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Computerraum am GaS wurde zum Wahllokal: Rund 600 Schüler gaben bei Juniorwahl Anfang dieser Woche oneline ihre Stimmen ab





Merzig
Vorgezogene Bundestagswahl am Gymnasium am Stefansberg
Computerraum am GaS wurde zum Wahllokal: Rund 600 Schüler gaben bei Juniorwahl Anfang dieser Woche oneline ihre Stimmen ab

rup,  18. September 2013, 00:00 Uhr
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Wie bei der richtigen Wahl: Wolfgang Lorenz (v. l.) weist Beth Gray, Melena Wagner und Ayana Buhl in den Wahlablauf ein. Foto: rup Foto: rup
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Politikunterricht einmal anders am GaS: Um das Thema Bundestagwahl den Schülern realistisch nahe zu bringen, durften diese bereits jetzt ihre Stimme abgeben – am Computer. Das Ergebnis gibt's am Sonntag, 18 Uhr.


 
Am Sonntag wird ein neuer Bundestag gewählt. Vorab durften Schüler im Merziger Gymnasium am Stefansberg an die virtuelle Wahlurne schreiten. Politikunterricht einmal anders: Um das Thema Bundestag und Wahlen den Schülern lebendig nahe zu bringen, wurde sie kurzerhand im Rahmen einer so genannten Juniorwahl l vom Sonntag auf den Wochenanfang vorgezogen und online simuliert.

Dabei lief alles für die Jungen und Mädchen der Klassen 9, 10, 11 und 12 – insgesamt immerhin 600 Schüler – genau so wie bei einer echten Bundestagswahl ab, allerdings ausschließlich online am Computer. Der Computerraum avancierte so zum Wahllokal. Selbst an den Wahlvorstand war gedacht.

Bei ihm erhielten die Schüler für ihre Wahlkarte den so genannten Wahlschlüssel, ein Passwort, mit dem sie am Rechner dann den eigentlichen Wahlschein aufrufen konnten. Dieser entsprach exakt der Vorlage, wie sie am Sonntag bei der echten Wahl zum Einsatz kommen wird. Nach der Stimmauswahl erfolgte durch Anklicken die Stimmabgabe, und nach einem weiteren Klick war die Wahl auch schon zu Ende.

Am Abend der Bundestagswahl werden dann die Ergebnisse feststehen und auch bekannt gegeben – ebenfalls online und erst ab 18 Uhr, Zeitgleich mit den Prognosen der Fernsehanstalten.

Bereits am Montag gaben etwa Ayana Buhl, Malena Wagner und Beth Grayonline ihre Stimme ab, nachdem sie ihr Lehrer Wolfgang Lorenz in das Prozedere eingewiesen hatte. Nach einer kurzen Einführung ging jeder einzeln in eine der beiden Wahlkabinen, die allerdings an Stelle der Wahlurne nur den Wahl-Computer beinhaltete. „Alles ganz realistisch und bis auf den Computer genauso wie der richtigen Wahl“, betonten Lorenz und Schulleiter Albert Ehl. Die Schüler waren sehr interessiert. Klassen- oder kursweise kamen sie in Gruppen zur Wahl, tauschten beim Wahlvorstand die Stimmkarte gegen den Wahlschlüssel, gingen dann einzeln in die Wahlkabinen, um dann in geheimer Wahl ihren bevorzugten Kandidaten beziehungsweise die von ihnen gewünschte Partei zu wählen.



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