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Gruppentherapie für starke, liebe Sturköpfe





Gruppentherapie für starke, liebe Sturköpfe
Von SZ-Redakteur Frank Kohler,  16. September 2010, 00:16 Uhr
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Stafford-Mix Benno soll einmal mit seinen neuen Menschen in seiner neuen Umgebung genauso gut zurechtkommen wie mit Betreuerin Vera Schnepp. Fotos: Holger Bousonville

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Sonntags stoßen auch Hunde aus dem Bertha-Bruch-Tierheim mit ihren Betreuern zur Raufergruppe in Ormesheim.

Saarbrücken/Ormesheim. "Ist der niedlich." "Nein, wie süß." Wer diese Sätze hören will, wenn er seinen Hund ausführt, wird niemals einem Kraftpaket wie Benno ein Zuhause geben. Es sind Hunde wie der große Stafford-Mix, die mit vielen Muskeln und wenig Erziehung im Bertha-Bruch-Tierheim landen


 
Saarbrücken/Ormesheim. "Ist der niedlich." "Nein, wie süß." Wer diese Sätze hören will, wenn er seinen Hund ausführt, wird niemals einem Kraftpaket wie Benno ein Zuhause geben.

Es sind Hunde wie der große Stafford-Mix, die mit vielen Muskeln und wenig Erziehung im Bertha-Bruch-Tierheim landen. Starke, sture Kerle, die noch nicht richtig lernen durften, wo ihr Platz im Leben ist.

Heimsprecherin Simone Mai mag gerade sie. Und wünscht ihnen ein gutes Zuhause. "Diese Tiere landen doch nur bei uns, weil ihre Vorbesitzer sie ohne Rücksicht auf die Charakterzüge der Rasse angeschafft und ungeschult gelassen haben. Treten mit spätestens drei Jahren Probleme auf, müssen die Tiere weg. Und wir müssen gerade diesen Hunden helfen, ihre Vorzüge zu entwickeln und ihren Platz zu finden. Das erhöht die Vermittlungschancen von Hunden, die nichts für die Couch sind."

Dabei hat Bennos Betreuerin Vera Schnepp, ein Mitglied des Heim-Teams, Hilfe aus dem Mandelbachtal. Guter Rat kommt von Sabine Schäfer-Diesterhöft, einer Fachfrau für große, schwierige Hunde. Tiere, die Schäfer-Diesterhöft weder vermenschlicht noch verteufelt, nur weil andere sich um die Erziehung gedrückt haben. Schäfer-Diesterhöft leitet eine Hundeschule. Und was sie in ihrem Unternehmen "Mein Partner Hund" an Verhaltenstraining bietet, lässt sie auch dem Tierheim kostenlos zugute kommen. Sie tut das in der Raufergruppe.

"Es ist eine Möglichkeit, verhaltensauffällige Hunde zu resozialisieren und die Teilnehmer zu schulen, solche Hunde umweltsicher und artgerecht zu behandeln.

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