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Nach dem Theater spielt in diesem Jahr in der alten Becolin-Fabrik die Musik





Saarbrücken
„Nächster Halt: Römerkastell“
Nach dem Theater spielt in diesem Jahr in der alten Becolin-Fabrik die Musik

Von SZ-Mitarbeiterin Silvia Buss,  08. Mai 2013, 00:00 Uhr
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Lizzy Ling. Foto: Ling Foto: Ling
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Buridane. Foto: Camille Vivier Foto: Camille Vivier
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Bastien Lallemant. Foto: Valérie Archeno Foto: Valérie Archeno
Nach dem Theater geht es in diesem Jahr beim Perspectives zum Festivalclub nicht mehr in die Buswerkstatt, sondern in die alte Becolin-Fabrik am Römerkastell. Das Programm: von Chanson bis Alpen-Polka. Aber auch an anderen Orten in Saarbrücken spielt die Musik.


 
„Nächster Halt: Römerkastell. Ausstieg: rechts!“ Diese Ansage sollten sich alle merken, in diesem Jahr den Festivalclub der Perspectives suchen. Denn nicht mehr in der Buswerkstatt, sondern in der alten Becolin-Fabrik an der Mainzer Straße, unweit der Saarbahnhaltestelle Römerkastell, spielt diesmal nach dem Theater die Musik.

Die fünf blaskräftigen Jungs der „Fanfare Couche Tard“, die kürzlich schon zum Vorverkaufsstart antraten und auch am 16. Mai die Festivaleröffnung im Forbacher Carreau begleiten, geben das Motto vor. Mit fünf Clubkonzerten (ab 21.30 Uhr beziehungsweise 22 Uhr) sorgt das Festival vom 17. bis 25. Mai dafür, dass niemand zu früh ins Bett geht. Den Auftakt machen „Ceux Qui Marchent Debout“ mit fröhlich-wilder Blasmusik zum Mittanzen. Die sechs Pariser Jungs waren 2008 schon mal hier. Genauso Karpatt, die drei Musiker mit Gitarren und Kontrabass lassen es am 23. Mai etwas folkiger swingen. Psychedelischen Electropop, zu dem man tanzen und surfen kann, versprechen am 18. Mai die zwei Jungs von La Femme, die sich zum Singen immer Freundinnen mitbringen. Mit „Buridane“ kommt am 24. Mai nicht etwa der legendäre Esel, der zwischen zwei Heuhaufen verhungert, sondern eine Sängerin aus Lyon samt Band.

Die hübsche Blondine, die zuerst Balletttänzerin war, singt mit einer mädchenhaft-erotischen Stimme eigene Chansons, mit denen sie die französische Pop-Welt verzaubert. Zum Kehraus lassen's die Kummerbuben am 25. Mai noch mal richtig krachen. Die sechs Schweizer spielen eine wilde Stilmischung, die die Kritiker zu Wortschöpfungen wie „Draufgängerpolka“, „Fernwehfolk“ und „Rumpelrock“ inspiriert.

Weniger zum Tanzen, eher zum konzentrierten Zuhören und Genießen lädt das Doppelkonzert des Bistrot Musique von SR2 am 22. Mai schon ab 20 Uhr in den Festivalclub ein. Es präsentiert diesmal Lizzy Ling, eine temperamentvolle Chanteuse mit sehr sinnlicher Stimme, die skurrile Geschichten von Tigern in Bungalows erzählt. Ihr folgt Bastien Lallemant, der in Frankreich schon als „neuer Gainsbourg“ gefeiert wird. Im Doppelpack kommen Pfingstmontag, 19. Mai, zwei alte Bekannte, Les Fils de Teuphu und Les Hurlements d' Léo, auf den St. Johanner Markt. Gemeinsam bringen sie 14 Musiker auf die Bühne, um als „Camping de luxe“ Saarbrückens gudd Stubb in einen Hexenkessel zu verwandeln.

Und noch ein Gratis-Freiluftkonzert neben Akrobatik erwartet die Besucher schließlich am Pfingstmontag, 20. Mai, beim Perspectives-Picknick im Deutsch-Französischen Garten. Dor spielen die Bretonen „Les vieilles Pies“ (Die alten Elstern).

festival-perspectives.de



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