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Gott hat alles zum Guten gewendet





St Ingbert
Gott hat alles zum Guten gewendet
red,  22. April 2017, 02:00 Uhr
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Ein Projektchor mit Jugendlichen sang in der Stadthalle die Songs aus „Josef“. Foto: Günter Wagner

Foto: Günter Wagner
Ein Musicalcamp brachte 15 Songs und Szenen aus dem Leben von „Josef“ auf die Bühne der Stadthalle, adaptiert für die heute Zeit.

Bereits zum dritten Mal überzeugte der Adonia-Projektchor in der voll besetzten Stadthalle das Publikum mit der biblischen Botschaft von „Josef“, die in Form eines Musicals modern dargestellt wurde.

Josef, geboren in einer Patchwork-Familie wird von seinem Vater als Lieblingssohn bevorzugt. Dadurch bekommt er hautnah den Neid seiner eifersüchtigen Stiefbrüder zu spüren, der sich schließlich in Gewalt entlädt. Seine Brüder schlagen ihn brutal zusammen und filmen alles mit dem Handy. Sie verkaufen ihn als Sklaven nach Ägypten und erzählen ihrem Vater, ein wildes Tier habe ihn getötet.

Josef gelangt über Umwege in den Palast des ägyptischen Pharao und wird dort zu einem wichtigen Mitarbeiter von Potifar. Durch Intrigen von Potifars Frau, die ihn der Vergewaltigung beschuldigt, landet er unschuldig im Gefängnis.

Doch auch hier hat Gott ihn nicht verlassen. Durch seine Fähigkeit Träume zu deuten, gelangt er zum zweithöchsten Mann des Landes und rettet so ein ganzes Volk vor der Hungersnot.

Josef leidet unter der Sehnsucht nach seiner Heimat und seiner Familie und am Schluss der Aufführung kommt es schließlich durch Vergebung zur Versöhnung mit seinen Brüdern. „Ihr hattet Böses mit mir im Sinn gehabt, doch Gott hat alles zum Guten gewendet“, so die Botschaft der Geschichte.

Die Thematik, die auch heute noch aktuell ist, wurde in 15 Songs und verschiedenen Theaterszenen, begleitet von einer peppigen Live-Band, überzeugenden rübergebracht und berührte die Herzen der Zuschauer und endete nach einer Zugabe mit anhaltendem Applaus.

Adonia ist ein Teenager-Projektchor, der sich zum Ziel gemacht hat, christlichen Glauben anhand moderner Musicals zu vermitteln. Der Name „Adonia“ kommt aus dem Hebräischen und bedeutet „Gott ist mein Herr“. Die 70 Mitwirkenden hatten sich für ein sogenanntes Musicalcamp angemeldet und vor Monaten CD und Notenmaterial erhalten, um die Lieder bereits zuhause einzuüben. In einem Probecamp wurde innerhalb von drei Tagen das 90-minütige Programm dann gemeinsam einstudiert. Zwischen den einzelnen Proben und Konzertauftritten blieb noch genügend Zeit, indem sich die Teilnehmer und Betreuer zum gemeinsamen Gebet und Andachten vereinen.

Die Freie Christengemeinde St. Ingbert als Veranstalter bedankt sich bei den katholischen und evangelischen Kirchen sowie bei den Gemeinden und Freikirchen in St. Ingbert für die gute Zusammenarbeit.




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