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Österliches aus der Biosphäre





St Ingbert
Österliches aus der Biosphäre
Von  Cornelia Jung, 
20. März 2017, 02:00 Uhr
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Auch Heu und Stroh sind ein Produkt der Biosphäre, das auf dem Markt im Kuppelsaal in Form von Dekoartikeln für Ostern angeboten wurde. Foto: Cornelia Jung

Foto: Cornelia Jung
Der Biosphärenmarkt ist mit seinen regionalen Produkten beliebt

Es war 2009 als der erste Biosphärenmarkt zeitgleich mit der Tourismusbörse stattfand. Damals stellten nicht einmal die Hälfte der heutigen Reiseanbieter aus und manche Besucher ließen das neue Biosphären-Angebot aus Unkenntnis links liegen. Das passiert dem beliebten Markt mit regionalen Produkten in seinem neunten Jahr nicht mehr. Wie selbstverständlich kombinieren die Interessenten für die Tourismusangebote ihren Besuch in der Stadthalle mit einem Gang in den Kuppelsaal des Rathauses, wo sie die Region auch schmecken und in ihrer ganzen Vielfalt erleben können. Wurst vom Grumbachtalrind, die fairen Produkte des Eine-Welt-Ladens, der Vollkornbäckerei, leckere Marmeladen, Liköre sowie hausgemachte Öle und Senf, Saft und Prosecco sind eine kulinarische Bereicherung. Wer vom Trubel in der Stadthalle genug hatte, zog sich für sein Mittagessen auch gern in die kühleren Räumlichkeiten des Biosphärenmarktes zurück und genoss dort sein Mittagessen. Grumbeere mit Kräuterschmand und Wildschweinschinken, Linsensuppe oder Bärlauchwürste fanden dankbare Abnehmer. Während am Stand eines Schreiners heimisches Holz in Ostereierform angeboten wurde und ein Schaudrechseln zeigte, wie die Produkte entstehen, waren an anderer Stelle die Gerüche der Biosphäre in Seifenform eingefangen worden. Anlocken wollte auch Landschaftsgärtner Claus Günther nicht nur Gäste des Biosphärenmarktes. Mit heimischen Pflanzen, die er anbot, werden deren Käufer erfolgreich Wild- und andere Bienen anziehen, wenn sie später in deren Gärten blühen. So kommen im St. Ingberter „Jahr der Bienen“ nicht nur blütenbestäubende Insekten zu mehr Aufmerksamkeit, sondern deren Lebensgrundlage, ohne die auch die Menschen arm dran wären. Ohne Bienen kein Honig und ohne Bestäubung keine Früchte, aus denen beispielsweise Sabine Lenhart immer neue Kreationen zaubert. Die Inhaberin der LuxusGut Genussmanufaktur hatte neben ihren Aufstrichen speziell für den Biosphärenmarkt zwei neue Gewürze kreiert, ein Bergmanns- und ein Lyoner-Pfannen-Bio-Gewürz. Sie war angetan vom „Patriotismus der St. Ingberter“, die regionale Produkte zu schätzen wüssten.


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