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Peter Schmieden lädt zur Ausstellung in der Kleinen Galerie im „Hotel zur Post“ ein





St Ingbert
Sommergefühle mitten im Winter
Peter Schmieden lädt zur Ausstellung in der Kleinen Galerie im „Hotel zur Post“ ein

Von  Cornelia Jung, 
30. November 2016, 02:00 Uhr
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Peter Schmieden zeigt im „Hotel zur Post“ malerische Impressionen seiner beiden Lieblingsinseln Elba und Korsika. Foto: Cornelia Jung

Foto: Cornelia Jung
Speziell Elba und Korsika haben es dem Rohrbacher Künstler Peter Schmieden angetan. Was ihn an den Inseln so fasziniert, daran lässt er jetzt auch andere teilhaben – durch Bilder, die er in der Kleinen Galerie zeigt.

Über die Herbst- und Wintermonate holt Maler Peter Schmieden mit seiner Ausstellung in der Kleinen Galerie im „Hotel zur Post“ den Sommer zurück. Denn die 24 Bilder in Ölkreide, Aquarell und Mischtechnik zeigen Schmiedens Lieblingsinseln Elba und Korsika mit all ihren Facetten. Enge Gassen mit Blick auf vor sich hin dümpelnde Boote in einem kleinen Hafen, Altstadtimpressionen und natürlich das Meer. Schaut sich der Künstler seine Werke an, kommt er über die Inselschönheiten Frankreichs und Italiens im toskanischen Archipel selbst ins Schwärmen.

Auf beiden Insel war er auch dieses Jahr wieder zu Gast, nachdem er Elba 1977 und Korsika 1979 erstmals besuchte. Knapp 50 Inselbesuche später lässt er Besucher der Kleinen Galerie teilhaben an der Faszination, die diese Landschaften auf ihn ausüben. Da sind nicht nur Orte zu sehen, „auf denen die Unterhosen über die Straße hängen“, wie Schmieden sagt. Dort im Süden ist der Rohrbacher besonders kreativ. „Ich brauche das Meer drumherum.

Da unten liegen die Motive quasi auf der Straße. Du drehst dich einmal um die eigene Achse und siehst immer etwas anderes. Da kannst du malen, bis dir die Finger bluten“, sagt Schmieden über die beiden Bilderbuchinseln. Dabei sei Elba seiner Meinung nach Korsika im Kleinen. Städte wie Calvi, Bonifacio oder das Cap Corse seien seine Lieblingslokalitäten auf Korsika. „Ich rieche meine Insel mit verbundenen Augen“, hatte Napoleon einst über seine Heimat gesagt. Er findet sich auf dem Bild „Schlacht von Waterloo“ auch in der Galerie wieder. Ein Bild passt nicht in den Inselreigen, es ist die Darstellung eines Lavendelfeldes in der Provence. Mit der Ausstellung, die bis mindestens Ende Januar zu sehen ist, wolle Schmieden den St. Ingbertern das Sommerfeeling bewahren. Und nicht nur das. Er sieht sich mit der Präsentation immer anderer Arbeiten dem Erbe Albert Weisgerbers verpflichtet. „Er hat St. Ingbert einmal die ,Stadt der Kunst' genannt und sie mit dazu gemacht. Wir als Künstler müssen etwas dafür tun, dass es so bleibt“, so Schmieden.



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