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Familie Höfler erhielt im Rathaus für ihr siebtes Kind die Ehrenpatenschaft-Urkunde des Bundespräsidenten





St Ingbert
Die kleine Catharina hatte es ganz eilig, St. Ingbertin zu werden
Familie Höfler erhielt im Rathaus für ihr siebtes Kind die Ehrenpatenschaft-Urkunde des Bundespräsidenten

Von  Cornelia Jung, 
21. März 2016, 02:00 Uhr
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Oberbürgermeister Hans Wagner überreichte Familie Höfler die Urkunde über die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten, die dieser für das siebte Kinder einer Familie übernimmt. Die kleine Catharina hält ihre Mutter Alessia (Mitte) auf dem Arm. Foto: Cornelia Jung Foto: Cornelia Jung
Als siebtes Kind von Alessia und Gernot Höfler ist die kleine Catharina im Dezember in St. Ingbert zur Welt gekommen. Jetzt zählt die Kleine auch offiziell zu den Ehrenpatenkindern von Bundespräsident Joachim Gauck.


 
. Es gibt nicht viele Kinder, die einen Bundespräsidenten zu ihren Patenonkeln zählen. Doch die kleine Catharina Victoria aus St. Ingbert gehört dazu. Sie wurde am 1. Dezember 2015 in St. Ingbert als siebtes Kind von Gernot und Alessia Höfler geboren. Und für das siebte Kind einer Familie übernimmt der Bundespräsident traditionell die Ehrenpatenschaft. Im Namen von Joachim Gauck überreichte Oberbürgermeister Hans Wagner am Freitag Urkunde und ein Geldgeschenk an die Familie. Das hab es in seiner Amtszeit noch nicht gegeben, so der OB.

Auch einige Mitarbeiter der Verwaltung kamen zum Pressetermin, zu dem die anderen sechs Geschwister die kleine Neubürgerin begleiteten. Hans Wagner interessierte besonders, wie die praktischen Dinge bei der kinderreichen Familie funktionieren. „Das muss ja ewig dauern, bis alle Wäsche gewaschen, gekocht und geputzt ist. Wie schaffen Sie das denn?“, ging die Frage an die Eltern. „Ganz gut. Es ist alles durchorganisiert und ohne meinen Mann würde ich das nicht schaffen. Man wächst da rein“, erzählte die 31-jährige Mama der Kinder. Man brauche aber einen Kleinbus, um alle Kinder mitzunehmen. Beim Pressetermin verfolgte jeder der Anwesenden gespannt die Geschichte von der Geburt der Jüngsten der Höflers, die zu Hause zur Welt kam. Alles war vorbereitet, die Großeltern sollten kommen, wenn sich das Geschwisterchen ankündigt, und doch kam alles anders. Denn die Kleine war von der schnellen Truppe. Der 43-jährige Papa „verschlief“ die Geburt seiner Tochter, die so schnell das Licht der Welt erblicken wollte, dass Alessia Höfler nicht mehr die Zeit blieb, den Arzt zu rufen. In Ruhe, wie sie sagte, weckte sie dann mit dem noch nicht mal abgenabelten Kind auf dem Arm den Papa, der den Notarzt rief.

Hier ging der Dank der Familie an das Standesamt in St. Ingbert, das dafür sorgte, dass Catharina nun eine offizielle Geburtsurkunde hat. Auch sonst fühlen sich alle in St. Ingbert wohl, wo die Familie seit zwei Jahren lebt. „Wenn wir in Saarbrücken ein Haus gesucht haben, dann hieß es ab dem vierten Kind von den Vermietern immer ,Tiere ja, Kinder nein'“, erzählten die Höflers. In St. Ingbert würde einiges für Familien getan, lobte die Familie, vor allem die bereitgestellten Windelsäcke seien praktisch.



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