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Französische Filmtage bieten Sozialkomödien in der Kinowerkstatt





St Ingbert
Französische Filmtage bieten Sozialkomödien in der Kinowerkstatt
bea,  30. Januar 2015, 00:00 Uhr
Die bereits 19. Auflage der Französischen Filmtage startet heute in der Kinowerkstatt St. Ingbert. Bis einschließlich kommenden Montag giubt's Sozialkomödien mit Schwerpunkt andere Nationalitäten zu sehen.


 
Ab heute bis einschließlich kommenden Montag finden in der Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, die 19. Französischen Filmtage statt, wie immer organisiert von Heinrich Klein und Heinrich Schmitt, zusammen mit Kinowerkstatt-Leiter Wolfgang Kraus. Auf dem Programm stehen diesmal sechs französische Sozialkomödien mit dem Schwerpunkt andere Nationalitäten unter dem Motto „Was das Leben so mit sich bringt: Von Monsieur Claude bis Molière!“ In allen Filmen geht es um Einwanderer, sei es diejenigen, die in den 50er Jahren aus Spanien kamen oder später aus Portugal oder aktuell aus Afrika.

Generalkonsul wieder Schirmherr

Wie jedes Jahr hat der Generalkonsul der Französischen Republik im Saarland die Schirmherrschaft übernommen, das Programm wurde erarbeitet in Zusammenarbeit mit dem Institut d'études françaises in Saarbrücken, dem Institut für Romanistik der Universität des Saarlandes. Eröffnungsfilm ist heute um 19 Uhr „Monsieur Claude und seine Töchter“. Ausgangspunkt für Philippe de Chauverons witzige Komödie um Monsieur Claude ist die Tatsache, dass mit 20 Prozent Ehen zwischen Partnern verschiedener Herkunft und Religion Frankreich Weltmeister in puncto Mischehen ist. Der patriarchalische Notar Claude und seine sanfte Gattin, Repräsentanten des Alten Frankreichs, verstehen die Welt nicht mehr: Warum nur haben ihre drei Töchter einen Moslem, einen Juden und einen Chinesen geheiratet, statt einen netten katholischen Franzosen? Nach der Vorstellung lädt der französische Generalkonsul zum Vin d'honneur ein.

Ein Klassiker des französischen Kinos läuft am Samstag um 20 Uhr: „Die Abenteuer des Rabbi Jacob“ (Rabbi Jacob, Frankreich, 1973, 95 Minuten, FSK 12). Die Geschichte des von Verbrechern gejagten, rassistischen Industriellen, gespielt von Louis de Funès als Viktor Buntspecht, der seine Haut nur retten kann, indem er sich als jüdischer Rabbi verkleidet - ein Plädoyer für Verständnis und Nächstenliebe.

Preise: Carte festival für alle Filme: 20 Euro, Filme einzeln drei oder vier Euro. Info unter www.kinowerkstatt.de.



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