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Mit Disziplin zum Klassenverbleib?





Rentrisch
Mit Disziplin zum Klassenverbleib?
Von  Stefan Holzhauser, 
22. April 2017, 02:00 Uhr
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Rentrischs Julian Lauer (Mitte) wird hier von den Limbachern Patrick Huber (links) und Jesko Freiler gestört. Lauer ist mit fünf Toren derzeit Rentrischs gefährlichster Angreifer. Foto: Mischa

Foto: Mischa
Der TuS Rentrisch steht in der Verbandsliga auf dem letzten Platz. Auch wegen unnötiger Platzverweise.

Am Sonntag steigt um 15 Uhr in der Fußball-Verbandsliga Nordost das Derby zwischen dem TuS Rentrisch und dem SV Rohrbach. Die Rohrbacher reisen als aktueller Tabellensiebter an und haben sich als Aufsteiger auf Anhieb sehr gut in der neuen Umgebung akklimatisiert. Für die Rentrischer war es dagegen bislang die erwartet schwere Saison. Der eh schon extrem dünne Kader schrumpfte durch mehrere Langzeitausfälle immer weiter, sodass es praktisch keinen Konkurrenzkampf um die Stammplätze mehr gab. „Allerdings war auch der Trainingsbesuch für eine Verbandsliga-Mannschaft nicht ausreichend. Außerdem hätte es auch in Sachen Disziplin weitaus besser laufen können. Die Platzverweise wegen Foulspiel sind eine Sache, die im Ermessen des Schiedsrichters liegen. Wenn aber Spieler wegen Meckerns vom Feld müssen, liegt das ausschließlich an uns“, meint der Rentrischer Spielausschuss-Vorsitzende Edgar Bauer.

Bei derzeit bereits zehn Punkten Rückstand auf den Drittletzten SVGG Hangard ist klar, dass die Rentrischer bis zum Saisonende Platz 15 nicht mehr verlassen werden. Als erster Absteiger steht bereits seit längerem der vor der Runde vom Spielbetrieb zurückgezogene SV St. Ingbert fest. Ob Rang 15 zum Klassenverbleib ausreicht, hängt von zwei Komponenten ab. Dafür müssten einerseits in der Saarlandliga die stark abstiegsgefährdeten TuS Steinbach und DJK Bildstock die Klasse halten. Beide würden in die Verbandsliga Nordost absteigen. Und dann müsste auch der Vizemeister der Liga – derzeit wäre das der SV Bliesmengen-Bolchen – sein Relegationsspiel gegen den Zweiten der Verbandsliga Südwest (vermutlich SG Saarlouis-Beaumarais) gewinnen. Die SG wurde zuletzt auf eigenem Platz vom Tabellensechsten FSV Hemmersdorf mit 0:6 deklassiert, scheint also durchaus ein schlagbarer Gegner zu sein. „Wir planen unabhängig von der Klassenzugehörigkeit in der nächsten Runde mit dem Großteil der jetzigen Mannschaft. Ich hoffe nur, dass dann die Spieler etwas mehr Zeit und Engagement in ihr Hobby investieren werden“, meint Bauer und ergänzt: „Wir müssen schnell die Bremse ziehen und bei einem Abstieg vermeiden, gleich wieder im letzten Tabellendrittel zu landen. Ganz wichtig war, dass unser Spielertrainer Tim Kreutzberger bereits vor etlichen Wochen seinen Vertrag verlängert hat. Das war genau das richtige Zeichen.“

Der Tabellenfünfte SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim will nach zuletzt drei Siegen in Serie auch am Samstag um 15.30 Uhr beim Spitzenreiter FC Homburg II positiv überraschen. Und der aktuelle Tabellenzweite SV Bliesmengen-Bolchen gastiert am Sonntag um 15 Uhr zum Verfolgerduell beim auf Rang drei platzierten SV Merchweiler. „Wir könnten im Vorfeld der Partie durchaus mit einem Punkt leben. Aber man muss natürlich erst einmal abwarten, wie das Spiel läuft. Merchweiler tritt bereits die gesamte Saison sehr konstant auf und ist äußerst heimstark“, meint Mengens Spielausschuss-Mitglied Stefan Ruppert. Ob Defensivspezialist Thorsten Bickelmann (Knieprobleme) spielen kann, entscheidet sich kurzfristig.




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